Schlosstheater Celle für Deutschen Lichtdesign-Preis nominiert

CELLE. Das Schlosstheater Celle ist für den Deutschen Lichtdesign-Preis 2014 in der Kategorie „Kulturbauten“ nominiert worden. Die Bekanntgabe der Preisträger erfolgt am 15. Mai. Der Preis wird jährlich von einer unabhängigen Jury vergeben. „Das ist wie ein Ritterschlag für uns“, so der Technische Leiter des Schlosstheaters, Wesko Rohde.

Schlosstheater Celle für Deutschen Lichtdesign-Preis nominiert

Auch Dr. Bettina Wilts, Intendantin des Schlosstheaters, freut sich: „Bereits die Nominierung ist ein Erfolg und zeigt, dass sich die aufreibende Planungs- und Bauphase während der zweijährigen Sanierung gelohnt hat.“

Die Nominierung erfolgte für das Lichtdesign im Zuge der Restaurierung des Schlosstheaters und geht an die Fahlke & Dettmer GmbH aus Neustadt, Christian Fahlke und Achim v. Brauchitsch (Lichtplanung). Weitere Projektbeteiligte waren neben dem Bauherrn, dem Staatlichen Baumanagement Lüneburger Heide, als Architekten das Büro Bergmann, Innenarchitektin Jutta Pecher, Elektroplanung Ing. Büro Schmiedgen und Partner sowie für die Projektberatung Theaterlicht Wesko Rohde, Technischer Leiter des Schlosstheaters.
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Ziel sei es gewesen, im Zuschauerraum des ältesten noch bespielten Barocktheaters Europas „einen barock-zeitgenössischen Raumeindruck zu schaffen, der den repräsentativen Charakter des Theaters besonders hervorheben und unmittelbar an den Grundgedanken des Theaters, der Inszenierung, anknüpfen sollte“, wie es in der Begründung heißt. Die Lichtplanung sollte dabei unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes nicht nur eine Allgemeinbeleuchtung berücksichtigen, sondern auch die Wirkung der Illusionsmalerei verstärken. ese Anforderungen legten den Einsatz von LED-Technk nahe und machten die Entwicklung einer Reihe von Sonderlösungen notwendig.
Ebenfalls in der Kategorie „Kulturbauten“ nominiert wurden die Heiliggeistkirche in Basel und der St. Paulus Dom in Münster. Die Preisträger werden am 15. Mai im Wintergarten Berlin bekannt gegeben.

PR
Foto: Jochen Quast

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