Startschuss für Carsharing in Celle

CELLE. Die Celler SVO Vertrieb GmbH und der Kooperationspartner Stadtmobil Hannover starten gemeinsam das neue Carsharing für die Stadt Celle. Sich ein Fahrzeug zu teilen, stellt heutzutage eine attraktive Alternative zum eigenen Auto dar. So können die Celler nun auf drei Elektrofahrzeuge zugreifen, die in der Kanzleistraße Ecke Schlossplatz und am SVO Firmensitz zur Verfügung stehen.

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Wolfgang Fragge, Geschäftsführer der SVO Vertrieb, gibt bei der heutigen Eröffnungsveranstaltung den Startschuss für das neue Carsharingprojekt des örtlichen Stromanbieters. Vom Stromverkauf zum Elektrotankstellenbetreiber zum „Autovermieter“, die SVO Vertrieb entdeckt beim Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit in Verbindung mit der Elektromobilität neue Geschäftsfelder. Beim Carsharing arbeitet die SVO jedoch mit dem Kooperationspartner Stadtmobil Hannover zusammen. Dieser betreibt in der Region Hannover allein 216 Fahrzeuge und hat reichlich Erfahrung beim Carsharing und dank des Schaufensterprojektes „Elektromobilität“ der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg werden nun drei E-Flitzer die Stadt bereichern.

„Des Deutschen liebstes Kind“ war laut Fragge ein gern verwendeter Spruch. Das eigene Auto stand für Freiheit, Mobilität, Individualisierung und Besitzerstolz, doch die Zeiten ändern sich und die Menschen fangen an, dieses „Kind“ nun zu teilen. Somit ändere sich auch der Anspruch an die Moblilität und muss zeitgemäß angepasst werden. Mit der Kooperation mit dem Anbieter Stadtmobil Hannover und der Genehmigung der Stadt Celle, werde die SVO die Infrastruktur und vertragliche Abwicklung übernehmen. An beiden oben genannten Standorten hat die SVO Vertrieb Strom-Ladesäulen errichtet, an denen die Aufladung der jeweiligen Fahrzeugbatterien innerhalb nur weniger Stunden erfolgen kann. Neben den Elektro-Autos gibt es auch ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor zu mieten, wobei die Kleinwagen gerade für den innerstädtischen Verkehr optimal sind.
Bei den durch Stadtmobil zur Verfügung gestellten Fahrzeugen handelt es sich um einen Toyota Aygo und drei Elektrofahrzeuge der Marke Nissan Leaf. Das dritte Elektrofahrzeug kann allerdings nicht von Kunden gemietet weden. Es wird ausschließlich durch die SVO-Gruppe für Post- und Botenfahrten genutzt.

Oberbürgermeister Dirk-Ulrich Mende empfindet das Carsharing in der Stadt als Mehrwert für die Bürger. Vor einigen Jahren scheiterte bereits ein ähnliches Vorhaben, jetzt sieht Mende das Konzept auf sicheren Beinen und freut sich auf einen Neustart. Es ist eine moderne Form gerade für junge Menschen, die gern mobil sind, jedoch ein anderes Verständnis davon haben.

Andreas Krämer, Geschäftsführer der stadtmobil Hannover GmbH, war bundesweit der Vorreiter für das Carsharing und wuchs mit seiner Firma in Hannover. Beim Carsharing ist gerade die Infrastruktur wichtig, die muss stimmen, so Krämer. Er schaute sich auch das damalige Celler Projekt an und erkannte, dass es versagte. Nun habe man einen guten Partner und setze zudem auf Elektromobilität. Mit einer Reichweite von gut 150 Kilometern ist es kein Problem, mit einem Carsharing E-Flitzer nach Hannover und zurück zu fahren.

„Es ist ein ausgezeichnetes Projekt“, kommentiert Raimund Nowak von der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg GmbH. Nowak findet es gut, wenn sich die Energiewirtschaft an solchen Projekten beteiligt, da auch sie besser für die Infrastruktur der Ladesäulen sorgen können. Insgesamt zeigt sich Nowak mit den Kennzeichnungen der Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge in Celle zufrieden.
Mit Elektrofahrzeugen hat die Metropolregion unter dem Bundesprojekt des Schaufensters Elektromobilität gute Erfahrungen gemacht. Insgesamt sind in allen Schaufensterregionen 1.000 Elektrofahrzeuge in Betrieb genommen und die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg steht mit ihren 140 Elektrofahrzeugen an der Spitze. Bei der Bundesförderung von 38 Millionen Euro für Elektromobilität profitiert auch das Schaufensterprojekt der Metropolregion, jedoch gehen die meisten Gelder in die Forschung.

Die Bundesregierung will Deutschland international zum Leitmarkt für Elektromobilität machen. Bereits 2020 sollen rund eine Million Elektro- und Hybridfahrzeuge auf den Straßen fahren.

Bei der SVO ist der Startschuss zur Elektromobilität bereits im Juni des Jahres 2010 gefallen. Denn: Elektromobilität ist für das Unternehmen keine Modeerscheinung, sondern eine Entwicklung mit Zukunftsperspektive und bietet im Hinblick auf Klima- und Umweltschutz langfristig viele positive Aspekte. So hatte sie damals in Kooperation mit den Stadtwerken Celle und den Celler Parkbetrieben die ersten zwei Elektrotankstellen in den Parkhäusern Nord- und Südwall eingeweiht. Später folgten dann am eigenen Standort in der Sprengerstraße und in der Gemeinde Wietzendorf weitere Ladesäulen.
Des Weiteren sammelte das Unternehmen mit dem Peugeot iOn in den letzten Jahren bereits erste Erfahrungen mit der neuen Elektromobilität. Aktuell ist es mit dem smart fortwo electric drive von Mercedes Benz unterwegs.

SVO Kunden können sich in den nächsten Monaten auf lukrative Angebote und eine wegfallende Anmeldegebühr freuen.

Folgender Film beschreibt die Anmeldung: zum Film

Weitere Informationen zum Carsharing finden Sie auf der Homepage der SVO Vertrieb:
www. www.svo-vertrieb.de

Redaktion
Celler Presse

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