Das Sommerfest im Heilpflanzengarten

CELLE. Das diesjährige Sommerfest im Celler Heilpflanzengarten am vergangenen Freitag war wieder ein Augen- und Ohrenschmaus – ein beliebter Mix aus Licht und Farben, leisen und lauten Tönen, Musik und Tanz. Die ca. 500 Besucher auf dem Gelände, bewunderten die Vielzahl an Gewächsen und entspannten auf den Grünflächen in einer Picknickatmosphäre. Das Fest wurde u.a. von den Musikgruppen Samba Beija Flor und Seeda musikalisch begleitet. Als weitere Höhepunkte gab es einen Schwertertanz, eine Feuerjonglage und ein großes Feuerwerk. 

Den Besuchern eröffnete sich eine idyllische grüne Kulisse. Zum Auftakt heizte die Celler Sambagruppe „Samba Beija Flor“ den Besuchern richtig ein. Die rhythmischen Klänge ließen auch gleich gute Stimmung und ein brasilianisches Flair aufkommen. Als Walk-Acts präsentierten sich zwei Darstellerinnen des Traumtheaters „Art Tremondo“ aus Hannover den Besuchern. Sie beeindruckten durch ihre fantasievollen venezianischen Barockfantasien der Pik Dame und der Mondin. 

Die orientalische Musikgruppe „Seeda“ verbindet traditionelle mongolische Klänge mit orientalischer Musik. Die in ihrer mongolischen Heimat ausgebildeten Meistersänger Nasaa Nasanjargel, Naraa Naranbaatar und der Hackbrettspieler Gonzorgig Davaakhuu entführten die Besucher gemeinsam mit dem iranischen Multiinstrumentalisten Omid Bahadori in eine exotische Welt zwischen Orient und mongolischer Steppe. Eine Darbietung mit nicht alltäglichen Klängen für europäische Ohren. 

Der Schwertertanz der Dithmarscher Gruppe wurde erstmals im Jahre 1500 schriftlich erwähnt und seinerzeit zu Ehren verdienter Krieger oder bei besonderen Anlässen gezeigt. Die einzelnen Figuren des Tanzes versinnbildlichen eine gewisse Ordnung: Das Einstehen für das Land, wenn die Freiheit bedroht ist; aber auch der Zusammenhalt untereinander wird symbolisch dargestellt. Seit 1951 wird der Dithmarscher Schwertertanz von jungen Männern, überwiegend aus dem Amt Albersdorf, wieder gezeigt. Acht “Läufer” und ein Trommler, sowie ein “König” sind nötig, um diesen Tanz auszuführen. Am Aufführungsende wird der “König” auf einer Schwertrosette emporgehoben. Das erfordert große Geschicklichkeit, die die Gruppe eindrucksvoll nachwies. 

Nach einer weiteren Einlage der Musikgruppe „Seeda“ verließen schon zahlreiche Besucher, der fortgeschrittenen Zeit und der aufgekommenen Frische geschuldet, das Sommerfest. 

Doch sie verpassten eine atemberaubende Feuerjonglage mit Ignis Leo & Ignis Libra. Das leuchtende Feuer faszinierte in der Dunkelheit und der Auftritt wurde durch die indirekte Beleuchtung des Gartens hervorgehoben. Anschließend läutete das Feuerwerk das Ende des Sommerfestes ein. Zum Ausklang verlieh Klaus Kappenburg mit seiner Illumination dem Garten noch zusätzlich eine stimmungsvolle Atmosphäre, während anschließend Svend Age Pettersen bei leisen Gitarrenklängen das Sommerfest enden ließ. 

Redaktion
Celler Presse 

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