Ev. Kindertagesstätte in Bröckel ist nun komplett

BRÖCKEL. Am Freitag wurde der Erweiterungsbau der evangelische Kindertagesstätte in Bröckel offiziell eingeweiht. Ein besonderes Ereignis für Groß und Klein; aber auch in Hermannsburg, wo eine neue Kita eröffnet wurde. Ob Neuerrichtung oder Erweiterung, die frühkindliche Betreuung spielt im Landkreis eine wichtige Rolle. Für mehr Lebensqualität und ein besonderes Angebot für die Eltern.

Der Erweiterungsbau der evangelische Kindertagesstätte in Bröckel war längst überfällig. Zu lange hatten die Kinder und Betreuer/innen auf engstem Raum ausgeharrt. Mit der Erweiterung bekamen die Kinder nicht nur gut 100 qm mehr Platz, sie können sich im lichtdurchfluteten Aufenthaltsraum richtig wohlfühlen. Die Empore ist Hingucker und zweckmäßig zugleich. Der offene Abstellraum ermöglicht eine freie Sicht nach oben, lässt somit den Raum noch größer erscheinen. Dazu können sich die Kleinen auch noch über einen modernen Sanitärraum freuen. An den kindgerechten Waschbecken können sich die Kleinen auch selbstständig die Hände waschen. Duschen und ein Wasserspielbereich runden den großzügig angelegten Raum ab. Der Kostenrahmen wurde mit den rund 290.000 Euro leicht überschritten. Dies lag aber vor allem an dem schwierigen Baugrund und der Drainage. Die Fertigstellung erfolgte nach einer recht zügigen Bauphase bereits am 18.12.2013. Offiziell freigegeben wurde der Erweiterungsbau dann aber am 02.01.2014. Nicht nur die Kinder können sich hier nun entfalten, auch die Mitarbeiter/innen haben ihren Mitarbeiterraum wieder gewonnen. Aufgrund des Platzmangels und der Bauphase mussten alle etwas enger zusammen rücken. Auf den Fluren stapelten sich Möbel und Utensilien – die Eltern hatten aber zum Glück stets Verständnis, da ja ein Ende in Sicht war. Die Bauarbeiter hingegen mussten sich auf die schwierigen Verhältnisse erst einmal einstellen; denn die Kindertagesstätte war die ganze Zeit über mit den 15 Plätzen in Betrieb. Die Bauarbeiter mussten sich an die Zeiten der Kinder richten und Ruhephasen einhalten.

Nach der gestrigen Einweihung der Kindertagesstätte in Hermannsburg, der Erweiterung in Bröckel steht nun das nächste Projekt in Langlingen in den Startlöschern, signalisierte Samtgemeindebürgermeister Helfried H. Pohndorf in seiner Rede.
Er verwies darauf, dass es schon seit 1970 eine frühkindliche Betreuung gab. Seit 1995 an diesem Standort. Die gesellschaftliche Akzeptanz sei in dieser Zeit gereift, fuhr Pohndorf fort. Man wolle die Attraktivität des Ortes aufrechterhalten und dankte in diesem Atemzug allen Beteiligten. Die Kleinsten der Kleinen seien nun in ihrer Obhut.

Landrat Klaus Wiswe hält es für wichtig, die Notwendigkeit solcher Angebote vor Ort zu erkennen. Die Eltern hätten ansonsten zu wenig Alternativen, müssten ihre Kinder immer mit dem Auto weit fahren. Es sei aber von Bedeutung, dass die Kinder mit Gleichaltrigen aufwachsen. Die Gemeinden prüfen die Möglichkeiten solcher Einrichtungen, der Landkreis helfe im Anschluss mit der Finanzierung. „Die Kinder sollen sich wohlfühlen“, unterstrich Wiswe.

Bröckels Bürgermeister Heinrich Behrens freute sich bei der gestrigen offiziellen Eröffnung des Erweiterungsbaus mit den Worten: „Es ist ein großer Tag für die Kleinen, deren Eltern und die, die es werden wollen“. Es erhöhe im besonderen Maße die Lebensqualität des Ortes, so Behrens.

Marion Schulz, vom evangelisch-lutherischen Kirchenkreis Celle, dankte alles Beteiligten. Es sei vor Ort ein hochmotiviertes Team, und es habe während der Bauphase gemeinsam Schwierigkeiten meistern müssen.

Die örtliche Pastorin Anita Christians-Albrecht schlug die Brücke von den weltlichen Bedürfnissen zu Gott und Glauben. Die Krippe sei schließlich die Schlüsselszene in der Bibel mit dem Christuskind. Die Werte können schon früh bei den Kindern verinnerlicht werden. Es sei eine wichtige Einrichtung, in der die Kinder sich mit Leib und Seele wohlfühlen können. Im Bewegungsraum ist eine Sprossenwand installiert. Diese konnte aber nicht genutzt werden, da die Sicherheitsmatten noch nicht beschafft werden konnten, da diese sehr teuer sind. Die Kirchengemeinde schätzt die wichtige Arbeit in der Krippe und möchte nun die Matten schenken.

Die Leiterin Elke Heuer dankte nicht nur dem Team, sie dankte den Eltern auch für ihr Verständnis während der turbulenten Bauphase.

Neben der Besichtigung des neuen Gebäudeteils, konnten sich die Besucher auch über Leckereien, Handfestes und Getränke aller Art freuen. Die Räume wurden von Pastorin Anita Christians-Albrecht offiziell gesegnet, und auch die Kleinen sangen gleich zwei Lieder mit musikalischer Begleitung von jungen Kirchenmusikerinnen.

Ein besonderes Erlebnis für Groß und für Klein an diesem Freitag.

Redaktion
Celler Presse

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