Am 22. März ist der Tag der Kriminalitätsopfer

CELLE. Bereits vieles hat der WEISSE RING seit nahezu vier Jahrzehnten bewirken können. Der Verein kümmert sich in seiner „Lobbyarbeit“ um die Hilfe, den Schutz und die Rechte von Kriminalitätsopfern. Durch die intensive und fundierte Arbeit findet der WEISSE RING Gehör in der Politik sowie Anteilnahme in der Bevölkerung, die die Unterstützung der Opfer durch Spenden und Mitgliedsbeiträge ermöglicht. Am Samstag ist der „Tag der Kriminalitätsopfer“ und der WEISSE RING informiert auch in Celle Interessierte über dessen Arbeit.

Die Ehrenamtlichen des Vereins haben vielen hunderttausend Kriminalitätsopfern und ihren Angehörigen menschlichen Beistand und immaterielle Hilfe gegeben und mit jährlich vielen zigtausenden Stunden Opfern mit Rat und Tat zur Seite gestanden. Für Opferhilfen und Betreuungsmaßnahmen einschließlich direkter materieller Hilfen stellte der Verein in den 38 Jahren seines Bestehens mehr als 185 Millionen Euro bereit.

Unermüdlich in der Öffentlichkeitsarbeit gelingt es der Opferhilfeorganisation, der Bevölkerung zu vermitteln: Gewalt kann jeden von uns jederzeit treffen. Dann aber, um mit Hölderlin zu sprechen, ist „das Rettende auch nah“*. Die Ehrenamtlichen des Vereins unterstützen und begleiten Opfer von Straftaten, wenn es sein muss auch über lange Zeiträume. Sie sind an der Seite der Opfer, wenn Behördengänge und Gerichtsverhandlungen anstehen. Die Erfahrungen, die sie dabei machen, fließen wiederum in die Lobby-Arbeit ein. Die unterschiedlichsten Erfahrungen in den Verfahren rücken nun neu in den Mittelpunkt:

Um genauere Erkenntnisse über die Rolle des Opfers im Verfahren zu gewinnen, plant die WEISSE RING-Stiftung ein Forschungsprojekt zu vergeben. Die Eckpunkte dafür werden im Rahmen eines Expertengesprächs mit Fachpublikum am 27. März 2014 in Wiesbaden abgesteckt. Hochrangige Kapazitäten werden in Wiesbaden das Thema “Mehr als ein Beweismittel. Das Opfer im Ermittlungs- und Strafverfahren” auf Einladung der WR-Stiftung erörtern. Auf dem Podium sitzen:

Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes, Generalbundesanwalt Harald Range, die Opferanwältin Angelika Vöth (Würzburg) und die Psychologin Prof. Dr. phil. Renate Volbert (Charité Berlin) sowie Dipl.-Psychologin und Psychotherapeutin Prof. Dr. Christine Knaevelsrud (Freie Universität Berlin)

Doch nicht nur in Wiesbaden widmet sich der WEISSE RING diesem Thema. Am Tag der Kriminalitätsopfer informiert auch die Celler Außenstelle im real.-Markt an der Hasenbahn auf ihrem Stand.

PR/Redaktion
Celler Presse

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