Katrin Göring-Eckardt besucht den Lobetal Frischemarkt in der Celler Innenstadt

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CELLE. Die Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen Katrin Göring-Eckardt besuchte heute den Frischemarkt der Lobetalarbeit. Göring-Eckardt informierte sich mit dem Landratskandidaten Gerald Sommer über das Thema Inklusion und die Zusammenarbeit im Markt.

Pastor Carsten Bräumer, Leiter der Lobetalarbei und der Marktleiter Jan Knocke führten den heutigen hohen Besuch durch den Frischemarkt in der Celler Innenstadt. Die Fraktionsvorsitzende der Bundestagsfraktion Katrin Göring-Eckardt begleiteten auch noch der Landratskandidat Gerald Sommer, die Sprecherin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN SV/KV Celle Nadin Bisewski und von der Celler Stadtratsfraktion Juliane Schrader.

Zusammen ging es um die gelebte Inklusion, auf die die Lobetalarbeit und Pastor Carsten Bräumer in der Praxis schon seit Jahren zurückblicken können. Für Bräumer war zwar die Umsetzung eines Supermarktes neu, jedoch haben sie genug Erfahrung, um mit viel Kreativität auch dieses Projekt zu stemmen. Die Arbeitsprozesse müssen halt auf die Mitarbeiter mit ihren Einschränkungen individuell abgestimmt werden.

Mittlerweile ist der Frischemarkt schon sei sechs Wochen geöffnet und man hat schon eine gewisse Routine entwickelt, den Normalität ist wichtig, so Marktleiter Jan Knocke. Das Geschäft wirkt bewusst offen und hell, die Regale niedrig. Alles in allem soll es ein angenehmes Raumgefühl geben und auch für Rollstuhlfahrer geeignet sein.

Das überzeugte auch Katrin Göring-Eckardt, die das innerstädtische Konzept gutheißt. Sie findet, dass Menschen, die anders sind, auch besondere Fähigkeiten haben. Die Verbindung mit einem Supermarkt sei vorbildhaft und widerspreche jeder Skepsis.

Auch Gerald Sommer ist der Meinung, dass der Frischemarkt ein wahres Highlight in Celle ist. Es sei eine tolle Aktion, wo die Inklusion bewusst geschieht.

Pastor Carsten Bräumer kritisierte jedoch, dass oftmals die Inklusion erzwungen werde. Die Lobetalarbeit versuche stets dort die Inklusion voran zu treiben, wo sie funktioniert. Zudem müsse man langsam einen Markt generieren, auf dem zum Beispiel auch die Wohnungsbaugesellschaften von sich aus ein Gespür dafür entwickeln. Göring-Eckardt möchte auch den Fokus bei der Inklusion weg holen von den Schulen und ganzheitlicher betrachtet wissen, schließlich seien auch viele ältere Menschen mit Einschränkungen davon betroffen und müssten aktiv mit angesprochen werden.

Redaktion
Celler Presse





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