Museumsleiter und Kunstsammler Robert Simon mit Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet

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HANNOVER/CELLE. Der Kunstsammler und Leiter des ersten „24-Stunden-Kunstmuseums der Welt“, Robert Simon, ist am heutigen Freitag für seine Verdienste um die zeitgenössische Kunst mit dem Verdienstkreuz am Bande des Niedersächsischen Verdienstordens ausgezeichnet worden. Die Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Gabriele Heinen-Kljajić, händigte die von Ministerpräsident Stephan Weil verliehene Auszeichnung im Gästehaus der Niedersächsischen Landesregierung in Hannover aus.

„Durch sein langjähriges und innovatives Wirken für die zeitgenössische Kunst, insbesondere für die Lichtkunst, hat Robert Simon einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, Kunst im öffentlichen Raum zu etablieren“, sagte Ministerin Heinen-Kljajić.

Seit mehr als 30 Jahren engagiert sich Robert Simon für die zeitgenössische Kunst in  Niedersachsen. Das Gesicht der Stadt Hannover prägte er mit der Erweiterung der Skulpturenmeile zwischen den Herrenhäuser Gärten und dem Niedersächsischen Landtag. Dazu gehört beispielsweise die Großskulptur „Symphony in Red” des amerikanischen Künstlers John Henry, die er im Jahr 2000 auf dem Königsworther Platz errichten ließ.

Zu den Künstlern seiner Galerie „KÖ24“ in Hannover gehören bekannte Persönlichkeiten aus Niedersachsen, die er schon früh förderte: unter anderen Peter Basseler, Lienhard von Monkiewitsch, Hartmut Neumann, Rüdiger Stanko, Timm Ulrichs und Giso Westing,

Vor 20 Jahren gründete Robert Simon das Kunstmuseum Celle, das er seitdem ehrenamtlich leitet. Auf seine Erfindung geht auch das weltweit erste sogenannte „24-Stunden-Kunstmuseum“ zurück. Im Halbtagesrhythmus wechselt das Kunstmuseum Celle sein Erscheinungsbild: Tagsüber können die Besucher während der regulären Öffnungszeiten die ausgestellten zeitgenössischen Kunstwerke im Innern des Gebäudes erleben, nach der Schließung bis morgens werden im von außen begehbaren Teil Lichtkunstwerke präsentiert. Simon entwickelte auch die Idee zur Umgestaltung des Celler Bahnhofes in den ersten deutschen Lichtkunstbahnhof.

Mit der Gründung der Robert Simon Kunststiftung im Jahr 2000 erhielt Simons private Kunstsammlung im Kunstmuseum Celle einen dauerhaften Ausstellungsort für die Öffentlichkeit. Im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit initiierte er den ersten Deutschen Lichtkunstpreis, der 2014 erstmals von der Robert Simon Kunststiftung vergeben wurde.

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