Jeder Fünfte mit Krebs-Verdacht – Aber nur zwölf Prozent bei Früherkennung

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HANNOVER. Die Zahl der Krebserkrankungen ist leider auch im Jahr 2014 weiter gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Barmer GEK Arztreport. Waren im Jahr 2005 rund 17 Prozent der Bundesbürger von der Diagnose „Neubildung“ betroffen, lag diese Zahl im Jahr 2014 bereits um 5,5 Prozentpunkte (insgesamt 22,6 Prozent) höher. „Das medizinische Wissen über Krebserkrankungen ist mittlerweile enorm groß“, so Michael Erdmann, Landespressesprecher der Barmer GEK in Niedersachsen und Bremen heute gegenüber der Celler Presse. „Auch wenn im Jahr 2014 in Deutschland Krebs noch die zweithäufigste Todesursache nach Herz-Kreislaufleiden war, kann Krebs in vielen Fällen bezwungen werden.“

 Nur zwölf Prozent der Männer in Niedersachsen nutzen Früherkennung

Eine Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Krankheit früh genug erkannt wird. Die Deutsche Krebsgesellschaft rät deshalb, die kostenlosen Untersuchungen zur Krebsfrüherkennung zu nutzen. In Niedersachsen haben im Jahr 2014 rund 40 Prozent der Frauen ab 20 und 12 Prozent der Männer ab 45 diese Möglichkeiten genutzt, in Bremen waren es 40 Prozent der Frauen und elf Prozent der Männer. Durch Früherkennungsuntersuchungen lässt sich Krebs zwar nicht verhindern, aber rechtzeitig erkannt ist Krebs oftmals Fällen heilbar.

Mehr Informationen enthalten die Barmer GEK Broschüren „Krebsfrüherkennungsprogramm für den Mann“ unter www.barmer-gek.de/127138 und „Krebsfrüherkennungsprogramm für die Frau“ unter www.barmer-gek.de/127137 sowie das Faltblatt „Gesundheits-Check-Up“, Download unter www.barmer-gek.de/127132

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