Start der Bundesliga Luftpistole verlief nicht optimal

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WATHLINGEN. Gerade gegen den Gastgeber den SV Sülfeld wollten die Wathlinger punkten. Anhand der Setzliste und der Begegnung aus der vergangenen Saison, hoffte das Team aus Wathlingen, das es zumindest ein knappes Match werden würde. Zum Beginn der Bundesligasaison verlor die Mannschaft des Freischütz beide Begnungen mit 2 : 3.

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So kam es dann auch. is auf den Spitzenschützen der Sülfelder, den Italiener Guiseppe Giordano, begannen alle nervös. Der Beste der Wathlinger war Philip Aranowski, der mit 92 Ring zu Beginn noch einigermaßen startete. 90 Ring für Christian Oehns, 91 Ring für Kristian Callaghan, 91 für Jan-Oliver Waßmann und 88 für Torben Wolf sind in der Bundesliga etwas zu wenig. Zum Glück für die Wathlinger, waren die Sülfelder mindestens ebenso von der Rolle. Von den 10 Schützen die gegeneinander kämpften, konnte der Mann aus Italien mit einem guten Ergebnis überzeugen. Obwohl er gerade vom Weltcup in Bologna kam und dort, wie auch schon in Rio 2016, im Finale der besten Schützen stand, hatte Christian Oehns keine Chance gegen ihn. Nach dem Start mit 90 Ring, folgten zwei weitere Serien mit 91 Ring, eindeutig zu wenig für sein Leistungsvermögen. Das zeigte er dann in der letzten Serie, die mit 99 Ring sein Gesamtergebnis von 371 Ring verschönte. Gegen die 384 der Italieners war das zu wenig.

Auf Position zwei zeigte Kristian Callaghan seine Stärke besonders in der dritten Serie, 97 Ring stand dort für ihn. Seine Gegnerin aus Sülfeld kam nicht in den Tritt und so hieß es am Ende 374 zu 368 für Wathlingen. Philip Aranowski für die Wathlinger, zeigte einen guten Wettkampf, der über seinem Durchschnitt der letzten Saison lag. Er hatte es mit dem Sülfelder Frank Seeger zu tun. Dieser hat auch schon Olympiaerfahrung, in Athen ging er für Deutschland an den Start. Wahrscheinlich lag es an dieser Erfahrung, das er am Ende die Nerven behielt und mit einer 10 im letzten Schuss, seinen Wettkampf mit 373 Ring beendete, wie auch der Wathlinger. Das bedeutete, das nach dem Ende aller Begegnungen, ein Stechen stattfinden würde.

Bei Jan-Oliver Waßmann lief fast nichts zusammen. Besonders in der dritten Serie wollte er es besonders gut machen, was ihm völlig mißlang. Zweimal traf er nur die sechs, so das nur 84 Ring auf dem Tableau standen. Diese Serie war ausschlaggebend für seine Niederlage. Mit 355 zu 362 Ring ging dieser Punkt, doch etwas unerwartet, nach Sülfeld. Torben Wolf, der für Wathlingen auf der Position fünf startete, fand nicht in seinen Wettkampf. Zum Glück für ihn, konnte seine Gegnerin Carmen Seeger, eine ehemalige Nationalmannschaftsschützin, daraus kein Kapital schlagen. Gegen Ende des Wettkampfes lief es bei Beiden besser, 93 Ring für die letzte 10er Serie. Das Endergebnis war nicht berauschend, aber mit 358 gewann der Wathlinger mit einem Ring Vorsprung. Damit kam es dann zum Stechen um den Siegpunkt, zwischen Philip Aranowski und Frank Seeger. Ein Schuß, der innerhalb von 50 Sekunden abgegeben werden muß, entscheidet. Der Sülfelder schoß schon nach ca. 10 Sekunden und traf in die Zehn, was die Sülfelder Fans sofort frenetisch bejubelten, Philip traf kurz danach in die Neun! Damit stand das Endergebnis fest 3 : 2 für Sülfeld. Knapper geht es bei der Bundesliga nicht. Schade für das Team des Freischütz.

Am Sonntag stand dann, mit dem SV Kriftel, der Vizemeister der vergangenen Saison als Gegner an der Schützenlinie. Diese hatten am Vortag den SV Bassum souverän mit 5 : 0 besiegt und auch mit sehr guten Ergebnissen.
In der Wathlinger Mannschaft wurden für Jan-Oliver Waßmann und Torben Wolf, Cedric Cammann und Benjamin Forke eingewechselt. Der SV Kriftel, mit dem Olympiasieger Christian Reitz auf der Position eins, waren der klare Favorit. Aber wie das im Sport manchmal so ist, es entwickelte sich ein Wettkampf auf gutem Niveau, der bis kurz vor Ende ausgeglichen war. Nicht auf der Position eins. Hier hatte Christian Oehns gegen den Olympiasieger keine Chance. Obwohl sich der Wathlinger steigerte und mit 376 Ring anständig schoss, war er gegen 388 Ring von Reitz machtlos. Kristian Callaghan steigerte sich zum Vortag und zeigte dem Nationalmannschaftsschützen Aron Sauter seine Grenzen auf. Mit 380 zu 378 Ring gewann der Brite einen Punkt für Wathlingen. Auch Philip Aranowski steigerte sich um drei Ring und bezang die Polin Slawomira Szpek mit 376 zu 373 Ring, der zweite Punkt für Wathlingen. Auf verlorenem Posten stand dann aber Cedric Cammann für die Wathlinger. Nach der Umstellung des Anschlages zu Beginn des Jahres, von rechts auf links, kam dieser Wettkampf wahrscheinlich noch zu früh. Gegen Andreas Fix aus Kriftel, der mit 379 Ring einen sehr guten Wettkampf schoss, war er mit 352 Ring deutlich unterlegen.
Auf der Position fünf war, erstmalig für Wathlingen, Benjamin Forke am Start. Bisher in der Bezirksliga gestartet, konnte er zu Beginn seine Nervosität nicht verbergen. Die 87 Ring waren dann leider auch ausschlaggebend. Sechs Ring Rückstand sah schon deutlich aus. B. Forke fing sich dann und steigerte sich auf 94 und 93 Ring, der Mann aus Kriftel verlor von seinem Vorsprung drei Ring. Das veranlasste sogar den Bundestrainer, der gleichzeitig auch der Coach von Kriftel ist, zu “nicht ganz erlaubtem” coachen außerhalb der dafür vorgesehenen Zone. Das zeigte wohl auch etwas Wirkung bei seinem Schützling, der mit 92 Ring seinen Vorsprung zum Ende hielt. Das Endergebnis 3 : 2 für Kriftel. Diese Zwei Einzelpunkte gegen Kriftel waren vorher nicht unbedingt auf der Rechnung der Wathlinger, aber nach diesem knappen Ausgang fühlte sich diese Niederlage etwas besser an. Wobei sich Niederlagen eigentlich nie gut anfühlen.

In zwei Wochen dürfen die Wathlinger dann in Braunschweig, gegen die Aufsteiger vom SV Schirumer Leegmoor und die SSG Teutoburger Wald zeigen, das noch etwas Luft nach oben ist und dann auch einen, oder besser zwei Siege einfahren.

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