„Vergessenen Kindern eine Stimme geben“

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CELLE. Der AK Präv (institutionsübergreifender Arbeitskreis zur Jugendprävention in Stadt und Landkreis Celle) hat auch in diesem Jahr wieder aktiv die zum 8. Mal bundesweit durchgeführte Aktionswoche für Kinder aus suchtbelasteten Familien mit unterschiedlichen Angeboten unterstützt und das Thema in verschiedenen Schulen in Stadt und Landkreis Celle präsentiert und mit Schülerinnen und Schülern diskutiert.

Derzeit berät die Bundesregierung über die Reform des Sozialgesetzbuches VIII, in dem die Kinder- und Jugendhilfe geregelt ist. In diesem Zusammenhang werden die Bundesregierung und den Bundestag anlässlich der Aktionswoche für Kinder aus Suchtfamilien aufgefordert, die gesetzlichen Grundlagen zu schaffen, dass Kinder suchtkranker Eltern ebenso wie Kinder psychisch kranker Eltern einen Rechtsanspruch auf präventive Hilfen sowie Therapie erhalten. Diese Hilfen müssen auskömmlich finanziert sein und flächendeckend in allen Bundesländern als Regelangebot zur Verfügung gestellt werden.

Um diese Forderung zu unterstreichen, veranstalteten zahlreiche Einrichtungen, Initiativen, Projekte und Verbände der Sucht-Selbsthilfe anlässlich der Aktionswoche erneut Veranstaltungen zu dem Thema „Kinder aus Suchtfamilien“.

Bei einer Präsentation von „Stolpersteinen“ in der Celler Innenstadt fand hier vor Ort eine breite Information der Öffentlichkeit statt. Auf großen, rechteckigen Zetteln auf dem Boden der Fußgängerzone in Celle waren plakative Botschaften rund um das Thema „Kinder aus Suchtfamilien“ formuliert. Diese fanden viele interessierte Leser, die an Ort und Stelle über das Thema diskutierten. Mit ihrer Aktion in der Celler Innenstadt wollten Simone Braun, Frauke Ristau, Sergej Reimchen und Jutta Krumbach die Bevölkerung für die Problematik sensibilisieren und Betroffenen sowie Angehörigen den Weg in das Hilfesystem aufzeigen.

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