Schwerer Verkehrsunfall zwischen Wathlingen und Eicklingen

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WATHLINGEN. Gestern Abend gegen 22:45 Uhr kam es auf der Eicklinger Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 37-jähriger Autofahrer kam mit seinem Bulli in Richtung Wathlingen fahrend in einer leichten Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Dort kollidierte das Fahrzeug mit vier Bäumen, wodurch die rechte Fahrzeugseite abgerissen wurde. Anschließend überschlug sich das Fahrzeug und wurde einige Meter weiter durch zwei weitere Bäume gestoppt. Durch den Aufprall wurde das Dach abgerissen. Der Fahrer wurde schwer verletzt im Fahrzeug eingeklemmt.

Zwei Fahrradfahrerinnen hatten den Unfall gehört und alarmierten die Rettungskräfte. Ausgehend von der Meldung bei der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle Celle, wurde von einer eingeklemmten verletzen Personen ausgegangen und von dort die Ortsfeuerwehren Eicklingen, Wathlingen und Wienhausen, sowie der Notarzt und der Rettungsdienst alarmiert.
Nach Eintreffen der ersten Rettungskräfte berichtete der Betroffene von zwei weiteren Insassen. Sofort ließ der Einsatzleiter die Ortsfeuerwehr Nienhagen und weitere Rettungskräfte, u.a. aus Uetze, zur Unterstützung nachalarmieren. Aufgrund der schweren Deformationen am Fahrzeug stellte sich die Situation lange als unklar heraus. Die Person, die im Fahrzeug eingeklemmt war, wurde so schnell wie möglich mit schwerem Rettungsgerät durch die Feuerwehr befreit. Sie wurde mit schweren Verletzungen in das AKH Celle eingeliefert. Die zwei weiteren Personen konnten nicht im Fahrzeug aufgefunden werden, so dass die Umgebung mit Feuerwehrkräften unter Zuhilfenahme zweiter Wärmebildkameras abgesucht wurde. Später kam auch noch ein Hubschrauber der Polizei zur Unterstützung hinzu, der aus der Luft die Umgebung absuchte. Die Suche blieb erfolglos. Die zwei betroffenen Bäume waren so schwer beschädigt, dass sie zur Gefahrenabwehr von der Feuerwehr gefällt werden mussten. Für die Zeit der Rettungsarbeiten war die L311 voll gesperrt.
Die letzten Einsatzkräfte konnten nach 4:00Uhr am Morgen die Einsatzstelle verlassen.

Die L 311 war durch die Rettungsarbeiten kurzzeitig voll gesperrt. Nach Mitteilung der Polizei wurde bei dem Fahrer deutlicher Alkoholgeruch festgestellt.

ots/Michael Hasselmann

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