„Postmeisterrouten Tour“ auf den Spuren von Francisco Capellini Stechinelli

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WIECKENBERG/WOLTHAUSEN. Am letzten Samstagmorgen trafen sich bei besten Wetterverhältnissen viele begeisterte Fahrradfahrer vor der Stechinelli-Kapelle in Wieckenberg, um dort an der rund 40km großen Postmeisterrouten-Tour teilzunehmen. Selbst Teilnehmer aus Bomlitz und dem Heidekreis waren mit ihren Fahrrädern angereist, um mit der Gästeführerin Frau Sattler-Kosinowski, die Interessanten Spuren und Wege von Francisco Capellini Stechinelli zu erkunden.

   

Sonniges Wetter, motivierte Gesichter, und jede Menge gute Laune bei der Postmeisterrouten-Tour am frühen Samstagmorgen in Wieckenberg. Start war pünktlich um zehn Uhr morgens vor der Stechinelli-Kapelle. Denn die Teilnehmer hatten eine rund 40km lange Tour vor sich, die sie durch Wietze, Hornbostel, Winsen, und schließlich zum Ziel nach Wolthausen führte. Die erfreuten Teilnehmer führte die Gästeführerin Frau Sattler-Kosinowski durch den Tag. Auch Teilnehmer aus dem Heidekreis reisten mit ihren Fahrradträgern an, um die Wege von Franciscos-Capellini-Stechninelli zu erkunden. Aber wer war eigentlich dieser Stechinelli und was hat ihn so außergewöhnlich gemacht, dies fragten sich viele Teilnehmer. Um dieser Spur nachzugehen, ging es für sie am Anfang ihrer Tour mit einer kleinen Besichtigung in die Stechinelli-Kapelle, die innen mit einer prächtigen Barockausstattung glänzt und von außen wie ein altes Bauernhaus wirkt. Erbaut wurde sie von Francisco Capellini Stechinelli der nur 54 Jahre alt wurde und am 26. November 1694 in Celle verstorben war. Aber auch für die erste Poststation in Wietze war dieser Mann zuständig, später gab es in Winsen die zweite, und in Wolthausen dann die dritte wo insgesamt zweihundert Pferde in ihren Ställen Unterschlupf hatten.

Diese höchstinteressante Postmeisterroute war auch das Ziel der Teilnehmer, die nach einer kurzen Verschnaufpause die Tour Richtung Wietze starteten. In Wietze angekommen, gab es von der Gästeführerin Frau Sattler-Kosinowski am DEA Punkt eine kurze Einführung in die spannende Geschichte des Erdöls. Schnell ging es dann auch schon weiter Richtung Hornbostel zum Allerradweg, der die Teilnehmer nach Winsen zu einem übrig gebliebenen Stechinelli Tor führte. Gegen Mittag gab es dann auch endlich die langersehnte und verdiente Mittagspause für die Teilnehmer in einem idyllischen Waldstück bei Wolthausen. Obwohl jeder für sein leibliches Wohl selber gesorgt hatte, gab es immer mal wieder kleine Snacks wie selbstgemachte Marmelade und Brot oder Kekse für die Teilnehmer. Viele sagten schon: „Wir hätten kein Essen mitzubringen brauchen, wir werden hier so gut umsorgt und verwöhnt von unserer Gästeführerin“. Nach einem kurzen Durchschnaufen ging es dann auf einem gut befahrbaren Waldweg weiter nach Wolthausen, wo an einem ehemaligen Pferdestall von außen veranschaulicht wurde wo die zweihundert Pferde ihren Platz hatten. Danach traten die Teilnehmer auch schon ihren Rückweg an, der sie über einen Feldweg Richtung Straße nach Winsen führte. Dort angekommen, wurde noch ein kurzer Halt bei den Prinzensteinen gemacht bevor es durch den Wald wieder zurück nach Wieckenberg ging. Alles in allem war das eine tolle und erlebnisreiche Tour für die Teilnehmer auf den Spuren und Wegen von Franciscos Capelli Stechinelli die sie so schnell nicht vergessen werden.

Redaktion
Celler Presse

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