„…weil ich ein Mädchen bin!“

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HERMANNSBURG. Im Rahmen der ELM-Reihe „Mission aktuell“ findet die aktuellen Ausstellung „Befreit!“ statt. Zu diesem Thema passend berichtet die Indienexpertin Ute Penzel zum Leben indischer Mädchen und Frauen…

Indien 2017: Weibliche Föten werden abgetrieben, bei der Heirat werden hohe Mitgiftzahlungen gefordert und im Alltag machen Frauen häufig Gewalterfahrungen. Unter dem Titel „…weil ich ein Mädchen bin!“ erzählt Indienexpertin Ute Penzel am 29. August um 20:00 Uhr im Hermannsburger Ludwig-Harms-Haus über die oft prekäre Lebenssituation indischer Frauen. Ein Mission Aktuell-Vortragsabend des Ev.-luth. Missionswerks in Niedersachsen (ELM) im Rahmen der Ausstellung „Befreit!“ mit Bildern des indischen Theologen und Künstlers Dr. Solomon Raj.

Ute Penzel ist im ELM Referentin für die Zusammenarbeit mit den kirchlichen Partnern in Indien und ist seit Jahren eng mit dem Land, seinen Menschen und deren Kultur verbunden. Sie weiß: Mädchen und Frauen werden in einem der bevölkerungsreichsten Länder der Erde mit mehr als 1,324 Milliarden (2016) Menschen noch immer aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt. Vielfach sind sie gesellschaftlichen Konventionen und männlicher Gewalt ausgeliefert, nicht selten lebensbedrohlichen Situationen ausgesetzt. Was macht das Leben für Frauen in Indien so schwer und welchen Herausforderungen müssen sie sich stellen? Wie unterstützt das ELM seine kirchlichen Partner auf dem indischen Subkontinent, um die Situation von Frauen zu verbessern? Ute Penzel kennt viele Frauen persönlich und weiß um deren Nöte. Können wir überhaupt etwas erreichen gegen Jahrhunderte alte Traditionen? Mit Bildern und Fakten gibt die Referentin Einblick in Ursachen und zeigt Veränderungsmöglichkeiten auf.

Unter dem Titel „Befreit!“ zeigt das ELM im Hermannsburger LHH den biblischen Bilderzyklus von Solomon Raj noch bis zum 10. September 2017, täglich in der Zeit von 9 bis 18 Uhr sowie sonntags 14-18 Uhr. Die Bilder stammen aus der Sammlung Dr. Jörg und Friedeborg Müller, die diese dem ELM geschenkt haben. Weitere Informationen bei Helene Pede, Telefon (05052) 69-219.

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