Ja zur Bestandregulierung des Wolfes

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SCHMARBEK. Am Freitag versammelten sich 120 Menschen trotz peitschendem Regen zum Mahnfeuer für aktives Wolfsmanangement. Das ist ein deutliches Zeichen dafür, dass das Thema Wolf weiterhin die Menschen im Landkreis Celle bewegt.

Landrat Klaus Wiswe, Kreislandwirt Jürgen Mente und Carl-Wilhelm Kuhlmann, Vorsitzender Verbandes Lüneburger Heidschnuckenzüchter e. V. waren sich in ihren Ansprachen einig: „Wir brauchen eine Bestandsregulierung des Wolfes. Die jüngsten Übergriffe in Schmarbek haben deutlich gezeigt, dass der Wolf lernt bisher sichere Zäune zu überwinden und es ihm an Scheu vor dem Menschen fehlt. Ohne eine Regulierung des Wolfsbestandes wird die Weidetierhaltung weiter zurückgehen und die Heidschnuckenhaltung in der Südheide verschwinden.“

Das Landvolk Celle und der Verband Lüneburger Heidschnuckenzüchter e. V. hatten zu einem Mahnfeuer aufgerufen, um ihre Forderungen nochmals öffentlich zu machen: Einführung eines echten, bundeseinheitlichen Wolfbestandsmanagements, Überführung des Wolfes aus Anhang IV in Anhang V der FFH-Richtlinie, die sofortige Entnahme von „Problemwölfen“, Beweislastumkehr bei Wolfsrissen – sie darf nicht nicht beim Geschädigten liegen – und eine zeitnahe Entschädigung zu 100%.
Die Politik auf Landes- und Bundesebene müsse sich dieser Forderungen annehmen – darin waren sich alle Teilnehmer einig.

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