Pistorius eröffnet Ausstellung der UNO-Flüchtlingshilfe im Niedersächsischen Innenministerium

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HANNOVER. Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, hat am heutigen Dienstag (12. September 2017) die Ausstellung „Auf der Flucht“ der UNO-Flüchtlingshilfe im Innenministerium eröffnet. Begleitet wurde die Eröffnung auch durch ein Grußwort vom Leiter der UNO-Flüchtlingshilfe für Norddeutschland, Prof. Dr. Reinhold Friedl.

Pistorius: „Diese Ausstellung ist deswegen so besonders, weil sie uns in beeindruckenden Bildern zeigt, was Flucht wirklich bedeutet. Es gelingt auf beeindruckende Weise, dem abstrakten Flüchtling ein Gesicht, eine Geschichte und somit etwas Persönliches zu geben.”

Die Fotoausstellung thematisiert das Schicksal von Flüchtlingen verschiedener Weltregionen in den vergangenen Jahrzehnten. So werden etwa Auffanglager in der Bundesrepublik Deutschland nach Ende des Zweiten Weltkrieges ebenso dokumentiert wie Flüchtlingslager im Südsudan oder die Ankunft von Flüchtlingen auf der italienischen Insel Lampedusa. Die ausgestellten Bilder stammen dabei direkt von UNHCR-Mitarbeitern, Fotojournalisten oder unabhängigen Fotografen.

Durch ihre beeindruckenden Aufnahmen gelingt es den Fotografen, die Beschwerlichkeiten der Flucht, aber auch den großen Überlebenswillen der Flüchtlinge und sogar Momente der Hoffnung festzuhalten. Der Betrachter wird so für die Auswirkungen von Flucht und Vertreibung auf den einzelnen Menschen sensibilisiert. Zudem gewährt die Ausstellung auch Einblicke in die globale Arbeit des UNHCR und seinem deutschen Partner, der UNO-Flüchtlingshilfe.

Minister Pistorius hob ausdrücklich die Bedeutung der Hilfsorganisationen hervor: „Unser Ziel muss es natürlich sein, Fluchtursachen effektiv und nachhaltig zu bekämpfen. Es ist aber auch ungemein wichtig, den von Flucht und Vertreibung betroffenen Menschen in dieser extrem schwierigen Situation zur Seite stehen. Der UNHCR und die UNO-Flüchtlingshilfe tun genau das bereits seit Jahrzehnten – nicht selten unter hohem Risiko für die Helferinnen und Helfer vor Ort. Für ihren großen Einsatz gebührt allen Beteiligten unser besonderer Dank.“

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