Neue Social-Media-Manager nehmen ihre Arbeit auf – Polizei Niedersachsen bundesweit führend bei der Präsenz in sozialen Netzwerken

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NIEDERSACHSEN. Insgesamt sieben Social-Media-Manager nehmen in den kommenden Wochen ihre Arbeit in den Polizeibehörden Hannover, Göttingen, Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Lüneburg und an der Polizeiakademie Niedersachsen auf. Sie unterstützen künftig die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die schon jetzt für die Social Media Arbeit in ihren Dienststellen und Behörden verantwortlich sind. Neben der Betreuung der polizeilichen Social-Media-Kanäle, werden sie sich insbesondere auf die Weiterentwicklung der Kommunikation in sozialen Netzwerken konzentrieren sowie Veränderungen und Trends im Bereich Online-Medien aufgreifen. Die Polizei Niedersachsen verbessert damit spürbar die Rahmenbedingungen für einen professionellen Auftritt in den sozialen Netzwerken.

Minister Pistorius sagt: „Eine moderne Bürgerpolizei muss selbstverständlich auch dort präsent sein, wo sich eine Vielzahl unserer Bürgerinnen und Bürger tagtäglich aufhält – in den sozialen Netzwerken. Die Polizei Niedersachsen bietet mit ihren zahlreichen, regional ausgerichteten Accounts auf Facebook, Twitter und YouTube bundesweit das größte Angebot, um ihre tägliche Arbeit transparent darzustellen, mit den Bürgerinnen und Bürgern zu interagieren und auf diesem Wege gegenseitiges Vertrauen zu stärken.“

Nicht nur der große Informationsbedarf der Bevölkerung bei besonders aufsehenerregenden Ereignissen wie dem terroristischen Anschlag in Berlin oder dem Amoklauf im Olympia-Einkaufzentrum in München im vergangenen Jahr verdeutlichen, dass die Präsenz in sozialen Netzwerken auch für die Polizei immer wichtiger wird. Eine Vielzahl der Bürgerinnen und Bürger können heutzutage nicht mehr über die klassischen Printmedien erreicht werden, haben aber weiterhin ein Bedürfnis nach polizeilichen Informationen. Die Polizei benötigt daher ein attraktives und dialogbasiertes Online-Angebot.

Derzeit ist die niedersächsische Polizei mit insgesamt 33 Accounts bei Twitter und 15 Seiten bei Facebook bundesweit führend im Bereich Social Media Präsenz. Neben Informationen zu aktuellen Einsatzlagen, verschiedenen Kriminalitätsformen, Präventionsthemen und Veranstaltungen, greifen die Accounts auf Twitter und Facebook stets Themen auf, die insbesondere lokal von Interesse für die Bürgerinnen und Bürger sind. Auf dem eigenen YouTube-Kanal Polizei Niedersachsen können zudem in verschiedenen Playlists hilfreiche Videos zu den Themen Verkehr, Karriere, Veranstaltungen, Tipps der Polizei und Digitalfunk abgerufen werden.

Neben regionalen Social-Media-Kanälen verfügt die Polizei Niedersachsen auch über themenspezifische Accounts in den Bereichen Fahndung und Nachwuchsgewinnung. So werden über die Kanäle Polizei NI Fahndung auf Twitter und Polizei Niedersachsen Fahndung auf Facebook Personenfahndungen und Vermisstensuchen zentral für die gesamte Polizei Niedersachsen veröffentlicht. Die Polizeiakademie Niedersachsen betreibt die Facebook-Seite Polizei Niedersachsen Karriere, um über das Bewerbungsverfahren und das Studium an der Polizeiakademie zu informieren und Fragen zum Polizeistudium zu beantworten.

Um auch auf Facebook und Twitter als Polizistinnen und Polizisten „auf Streife” zu sein, hat die Polizei Niedersachsen zusätzlich die Möglichkeit geschaffen, personifizierte Accounts auf Twitter und Facebook zu betreiben. Das sogenannte digitale Community Policing gehört in England und den Niederlanden bereits seit 2013 zum Verständnis einer modernen Polizeiarbeit. In Deutschland setzt die Polizei Niedersachsen durch diese Form der Polizeiarbeit neue Maßstäbe – vergleichbare Accounts gibt es in anderen Bundesländern (noch) nicht. Insgesamt betreuen in Niedersachsen bislang zwei Polizeibeamte (Polizeidirektor Johannes Lind und Einstellungsberater Sascha Becker) ihre jeweiligen Accounts auf Twitter (Lind; Becker) und Facebook (Lind; Becker).

Im Zusammenspiel mit den Accounts der Polizeidienststellen schafft digitales Community Policing ein regionales Angebot, von dem Bürgerinnen und Bürger sowie die (örtliche) Polizei gleichermaßen profitieren. Die Polizei erhält wertvolle Tipps und Anregungen aus der Bevölkerung und kann entsprechend schnell reagieren. Die Bürgerinnen und Bürger gelangen wiederum direkt und ohne Umwege an die Informationen „ihrer“ Polizei.

Schon jetzt steht fest, dass die Polizei Niedersachsen ihre Präsenz in sozialen Medien auch in Zukunft weiter ausbauen und ihre Zielgruppen erweitern wird. Die eigens eingerichtete Strategische Koordinierungsstelle „Soziale Medien“ im Landespolizeipräsidium beobachtet zu diesem Zweck fortlaufend die aktuellen Trends und Tendenzen in sozialen Medien. Denn gerade Kinder und Teenager werden über Facebook und Twitter nur noch selten erreicht, sondern nutzen vermehrt andere soziale Medien, wie Snapchat und musical.ly. Die Möglichkeiten der Polizei auch in diesen Medien präsent zu sein, werden daher ständig geprüft, um mit allen Altersgruppen in den sozialen Netzwerken im Dialog zu bleiben.

Weitere, ausführliche Informationen zu verschiedenen polizeilichen Themenbereichen können daneben auch weiterhin auf den Internetportalen der Polizei Niedersachsen abgerufen werden.

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