Bescheiden und zuverlässig – Ehrenamtlicher Johanniter-Vorstand Sven Heine feiert 30-jähriges Dienstjubiläum

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CELLE. Über eine schöne Überraschungsparty konnte sich kürzlich das ehrenamtliche Vorstandsmitglied im Johanniter-Regionalverband Harz-Heide Sven Heine freuen. Mit rund 40 Arbeitskollegen, Freunden und Wegbegleitern feierte er sein 30-jähriges Dienstjubiläum bei den Johannitern.

Mit einem vorgetäuschten Alarm für die Regionalbereitschaft wurde der ahnungslose Jubilar in die Dienststelle der Celler Johanniter in den Behrenskamp gelockt. Dort erwarteten ihn gespannt seine Gäste. Darunter auch der hauptamtliche Regionalvorstand der Johanniter in Harz-Heide, Hans Joachim Halbach, der sich bei seinem Vorstandskollegen für die gute Zusammenarbeit bedanken wollte. Bereits seit 17 Jahren kennen sich die beiden, seit 2016 arbeiten sie an der Spitze der Johanniter im Regionalverband Harz-Heide zusammen. „Wir haben in dieser Zeit eine ganze Menge durchgemacht und das war sehr gut. Du hast dich zu einer tragenden Säule in dem Verband entwickelt“, betonte Hans Joachim Halbach in seiner Rede. Auch für seine besonders offene Art schätzt Halbach seinen Vorstandskollegen sehr. „Du hast das Herz am rechten Fleck und trägst es auch auf der Zunge“, scherzte Halbach und fügte hinzu „für mich bist du immer ein guter Sparringspartner.“

Dem konnte sich auch Henning Hamann, Dienststellenleiter der Celler Johanniter, anschließen. Denn Sven Heine und er haben sich gemeinsam ein gutes Jahrzehnt um die Belange der christlichen Hilfsorganisation im Ortsverband Celle gekümmert. „Danke für deine freundschaftliche und loyale Art, lieber Sven! Ich habe es sehr genossen, mit dir zusammen zu arbeiten“, zollte Hamann dem Jubilar den allergrößten Respekt.

Sven Heine blickt auf einen beachtlichen Werdegang bei den Johannitern zurück. Im November 1987 trat der damals 15-Jährige den Johannitern im Kreisverband Celle bei. Danach folgten die Ausbildung in Erster Hilfe und der Lehrgang zum Sanitätshelfer, später wurde er zum Rettungssanitäter und -assistenten. Bereits 1996 bekam Sven Heine für sein Engagement das Leistungsabzeichen in Bronze. Fünf Jahre später absolvierte er eine Weiterbildung zum Lehrrettungsassistenten und wurde 2003 zudem organisatorischer Leiter im Rettungsdienst. 2006 folgte dann das Leistungsabzeichen in Silber und nur ein Jahr später eine Auszeichnung in Gold. 24 Jahre nach seinem Beitritt wurde Sven Heine bei einem Festgottesdienst zum ehrenamtlichen Ortsbeauftragten der Johanniter in Celle ernannt und hatte diese Position bis 2016 inne, bis er dann als ehrenamtlicher Johanniter-Regionalvorstand in Harz-Heide eingeführt wurde.

Sichtlich erstaunt war Sven Heine über alles, was er in den letzten Jahren geschafft hat. „30 Jahre sind okay. Das habe ich gerne für die Johanniter gemacht. Und wenn ich etwas mache, dann knie ich mich rein“, betonte der Jubilar bescheiden, der mit so viel Trubel um seine Person nicht gerechnet hatte und sogar etwas peinlich berührt war. Dass die Johanniter für Sven Heine im Vordergrund stehen, konnte auch sein Weggefährte und Johanniter-Einheitsführer Dirk Hoppenstedt bestätigen: „Wir kennen uns schon seit 15 Jahren und in dieser Zeit hat er privat auf einiges verzichten müssen und war sogar mal an seinem Geburtstag im Einsatz.“ Aus diesem Grund richtete Dirk Hoppenstedt der Ehefrau von Sven Heine Tanja und ihren beiden Kindern herzlichen Dank „für die 30 Jahre, für die Zeit, in der der Mann und Papa nicht zu Hause war“ aus und überreichte einen schönen Blumenstrauß.

Als besondere Anerkennung wurde Sven Heine auch eine Jubiläumsuhr übergeben. Für den einen oder den anderen Lacher sorgte an diesem Abend ein lustiges Video mit den Momentaufnahmen im Dienst von Sven Heine. Bei leckerem Essen und Getränken wurde das Jubiläum bis in die Morgenfrühe gefeiert. Das Fazit des Jubilars: „Ich habe Tränen in den Augen gehabt. Ganz offensichtlich habe ich nicht alles falsch gemacht.“

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