Interdisziplinäre Tagung „Lernen mit Sachquellen in Gedenkstätten und Museen“ vom 20. bis 22. November in Celle

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CELLE. Die kritische und quellengestützte Auseinandersetzung mit der Geschichte ist unbestreitbar ein grundlegendes Ziel der Geschichtsdidaktik. Neben Schule und Universität spielen dabei Museen sowie Gedenk- und Dokumentationsstätten an historischen Orten eine wichtige Rolle. Bei letzteren hat die Beschäftigung mit Sachquellen – Originalobjekten, Denkmalen, Gebäuden oder Relikten – eine herausragende Bedeutung bei der Vermittlungsarbeit.

Doch braucht man diese originalen Objekte wirklich? Bietet das Lernen in Museen und Gedenkstätten (vor allem solchen an historischen Orten) gegenüber anderen Formen der Geschichtsaneignung (Unterricht, Filme, Bücher, Internet, Theater, Kunst, transgenerationeller Dialog etc.) wirklich einen Mehrwert? Inwieweit hilft das Lernen anhand und mit Sachquellen überhaupt bei der Entwicklung eines kritischen Geschichtsbewusstseins?

Diese Fragen bilden den Hintergrund der Tagung Thema „Lernen mit Sachquellen“, die Gedenkstättenmitarbeitende mit Expert_innen aus dem Bereich der Museumskunde und -pädagogik, der Geschichtswissenschaft, der Archäologie und der Kognitionswissenschaft zusammenführt. Ganz bewusst sollen dabei die beiden Sphären der Gedenkstätten und der (historischen) Museen zusammengeführt werden – insbesondere vor dem Hintergrund, dass beide Bereiche zumeist wenig miteinander in Dialog treten und das Potenzial der Möglichkeiten, von den jeweiligen Erfahrungen zu profitieren, noch längst nicht ausgeschöpft ist.

Die interdisziplinäre Tagung ist eine Veranstaltung der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung (Wolfenbüttel) und der Agentur für Bildung – Geschichte, Politik und Medien e.V. (Berlin).
Bitte beachten Sie das detaillierte Programm im Anhang.

Veranstaltungsort: Ort: CD-Kaserne, Hannoversche Str. 30b, 29221 Celle

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