Störenfried landet in Zelle

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FAßBERG. Beamte der Polizei Bergen bekamen es am Dienstagabend mit einem Fall von häuslicher Gewalt in Faßberg zu tun. Ein 46 Jahre alter und angetrunkener Mann tyrannisierte seine Familie derart, dass ein polizeiliches Einschreiten erforderlich wurde.

Gegen 21 Uhr eskalierte der Streit und er 46-Jährige drohte gegenüber seiner 45 Jahre alten Ehefrau sowie dem 23-jährigen Sohn gewalttätig zu werden. Denen blieb daraufhin nichts anderes übrig, als sich in einem Zimmer zu verbarrikadieren und die Polizei zu rufen. Als der Mann daraufhin die Zimmertür eintrat, brachten sich beide durch ein Fenster in Sicherheit. Nachdem die Beamten vor Ort erschienen waren, ordneten sie einen mehrtägigen Platzverweis gegen den Radaubruder an. Darin wurde ihm auferlegt, dass er die gemeinsame Wohnung innerhalb der nächsten 10 Tage nicht mehr betreten dürfe. Für diese Zeitdauer wollte der Mann bei einem Freund unterkommen.

Dann, kurz nach 22 Uhr, erschien der Störenfried erneut an der Wohnung und versuchte sich nun lautstark durch die Terrassentür Einlass ins Haus zu verschaffen. Da bei dem Mann offenbar kein Einsehen geweckt werden konnte, fackelten die Beamten auch nicht mehrlange und brachten ihn zur Dienststelle nach Celle, wo er die Nacht im Polizeigewahrsam verbrachte.

ots

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