Neues Corporate Design für die Lebenshilfe Celle

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ALTENCELLE. Die Lebenshilfe Celle tritt ab 2018 mit einem neuen Logo auf. Nach intensiven Diskussionen und der Entwicklung zahlreicher Alternativen, zusammen mit der örtliche Werbeagentur „Headline“, ist der Entwicklungsprozess des neuen und zeitgemäßen Corporate Design nun abgeschlossen. Mit dem neuen Logo und den bereichsbezogenen Unterlogos wird nach innen und nach außen ein gemeinsames, modernes und klares Erscheinungsbild vorgelegt, das die Marke Lebenshilfe Celle passend repräsentiert.

In Anlehnung an die Tradition des Celler Sozialunternehmens und der Bedeutung von Leistungen und Angeboten von Institutionen im Bundesverband der Lebenshilfe, setzt die Celler Organisation weiterhin auf das klassische Blau als Grundfarbe, mit dem auch der Gesamtverband auftritt. Weiterhin besteht das neue Design neben den jeweiligen Schriftzügen, aus einem Halbkreis, der sich nach oben rechts öffnet und einem Punkt, der sich aus der Mitte herausbewegt. Die Lebenshilfe Celle zeigt somit, dass sie nach wie vor und weiterhin für den Schutz der Leistungsnehmer steht solange sie ihn benötigen und in Anspruch nehmen wollen, ihnen zugleich aber auch ­bereichsbezogen- jede Form der Begleitung anbietet und zuteilwerden lässt, um sie zu befähigen und ihnen zu ermöglichen, den „Schutzraum“ komplett zu verlassen, wenn sie es wünschen. Statt eines ausschließlich behütenden Selbstverständnisses betont das neue Logo somit Offenheit und Ermöglichung der selbstbestimmten Lebensführung innerhalb der förderlichen Angebote wie auch das Empowerment im Sinne der größtmöglichen Teilhabe, ohne die Realität einer vielleicht auch lebenslangen Notwendigkeit der institutionellen Unterstützung zu leugnen.

Die drei neu bezeichneten Bereiche „Leben und Lernen“, „Celler Werkstätten“ und „Leben und Wohnen“ sind in Anlehnung an das Dachlogo farblich nur leicht verändert. Der hohe Wiedererkennungswert sorgt für eine klare und eindeutige Profildarstellung der Lebenshilfe Celle bei aller Vielfalt ihrer Leistungen und Angebote.

Die „Celler Werkstätten“ sind als der regionale Ansprechpartner für die Teilhabe am Arbeitsleben vielen Celler Bürger|innen sowie Industrie und Handwerk über den Standort hinaus bereits bekannt. Zu den vier Betriebsstätten in Altencelle, Nienhagen, Groß Hehlen und Bergen, in denen unter anderem Aufträge für die Automobilbranche, die Lebensmittel- und Werbeindustrie, sowie Gastronomie, Handwerk und Privatkunden bearbeitet werden, gehören auch Arbeitsgruppen beim Zweckverband Abfallwirtschaft (Elektrorecycling) und Aurea/Adelheidsdorf (Automobilzulieferer) dazu. Angeschlossen an die Celler Werkstätten ist der eigene Bereich der Beruflichen Bildung als ein wesentliches Element die Teilhabe am Arbeitsleben. Der Berufsbildungsbereich hat das Ziel, beeinträchtigte Jugendliche und junge Erwachsene aber auch ältere Menschen, die bereits im Berufsleben standen, auf Grund einer eingetretenen Beeinträchtigung jedoch nicht weiter erwerbsfähig sein konnten, mit beruflichen Bildungsangeboten in Theorie und Praxis auf die Arbeit in den Werkstätten und vor allem auf den allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten und entsprechend zu qualifizieren. Bereits hier erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit den Produktionsstätten, anderen Celler Unternehmen sämtlicher Branchen und den Berufsschulen. Insgesamt bieten die Celler Werkstätten 700 Menschen mit Beeinträchtigungen Leistungen und Angebote mit den Schwerpunkten Bildung, Qualifizierung und Arbeit an.

Der Bereich „Leben und Wohnen“ hält an elf Standorten in Stadt und Landkreis differenzierte Angebote vom vollstationären Wohnen, mit umfassenden Unterstützungsleistungen, über Wohngruppen und Wohntrainingseinheiten vor. Hinzu kommen fast 100 Plätze des Ambulant begleiteten Wohnens auf. Über 200 Mieterinnen und Mieter mit Handicap werden von pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf Grundlage individueller und personenzentrierter Konzepte im persönlichen Lebens- und Wohnumfeld begleitet und unterstützt. Dabei stets mit dem Ziel die Autonomie, die Selbstbestimmung sowie die Teilhabe, gemäß des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen der Vereinten Nationen sowie dem Bundesteilhabegesetz, zu fördern und zu stärken.

Der dritte Bereich „Leben und Lernen“, ist mit der mobilen Hausfrühförderung, dem Heilpädagogischen Kindergarten und der Comenius-Schule, ebenfalls breit aufgestellt. Darüber hinaus gibt es diverse integrative Kooperationsangebote in Zusammenarbeit mit anderen Kindergärten und Schulen. Die in etwa 180 Kinder und Jugendlichen werden von qualifizierten pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt und gefördert. Mit der mobilen Hausfrühförderung besteht bspw. ein Angebot für Familien mit entwicklungsverzögerten, körperlich, seelisch oder mehrfach beeinträchtigten Kindern. Säuglinge und Kleinkinder werden bis zum Eintritt in eine Kindertagesstätte oder Schule gefördert. In Kindergarten und Schule liegen die grundlegenden Arbeitsinhalte für Unterstützung und Unterricht zunächst in der Förderdiagnostik, der Förderplanung, danach darauf aufbauend in der Unterrichts- und Betreuungsvorbereitung, dem Erstellen von Entwicklungsberichten, der Dokumentation der alltäglichen Arbeit sowie der Elternarbeit.

Mit all ihren Angeboten leistet die Lebenshilfe Celle einen wesentlichen Beitrag zur gesellschaftlichen Teilhabe für alle Altersgruppen und individuellen Bedarfe der beeinträchtigten Menschen. Neben der herausragenden Qualität dieser Leistungen, die in der Lebenshilfe Celle durch über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet wird, ist es bei der stetig zunehmenden Informationsflut und den sich pausenlos veränderten gesetzlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen immer wichtiger, eine hohe Identifikation mit allen Personengruppen zu schaffen und durch eine modern, identitätsstiftende Außendarstellung wahrgenommen zu werden.

PR
Fotos: David Maurer (Kinderbild), Lebenshilfe Celle (Garten)

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