BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Ortsverband Wathlingen/Flotwedel: „Seltene Einigkeit zwischen Wathlingen und Nienhagen“

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WATHLINGEN. Der Grüne Ortsverbands-Vorsitzende Thomas Müller setzt sich in einer Pressemitteilung kritisch mit einer unlängst im „Wathlinger Boten“ abgedruckten Erklärung der Bürgermeister Torsten Harms (Wathlingen) und Jörg Makel (Nienhagen) auseinander. Er schreibt:

 

„Im örtlichen Mitteilungsblatt gaben die Bürgermeister Harms und Makel ein einvernehmliches Statement zum Umgang mit dem durch K+S eingeleiteten Planfeststellungsverfahren ab. Darin können wir unter anderem nachfolgend aufgeführte Passagen lesen:

Die Bürgermeister von Wathlingen und Nienhagen wollen die Auswirkungen für Bürger und Umwelt so gering wie möglich halten. Für die Bürgermeister ist auch wichtig, dass die Bevölkerung eben nicht nur 25 Jahre Nachteile in Kauf nehmen muss, sondern dafür auch entsprechend entschädigt wird. Hieraus entnehmen wir, dass es für die beiden Herren schon klar ist, dass K+S die Halde begrünen wird, und sie nicht versuchen wollen, dies zu verhindern.

Ein Schlag ins Gesicht aller in der BI Wathlingen engagierten Bürger, die aus gutem Grund eben dies verhindern wollen. Man möchte, dass die Bevölkerung für 25 Jahre Nachteile entsprechend entschädigt wird. Wie bitte kann man für 25 Jahre verminderte Lebensqualität entschädigt werden?

Natürlich ist es bequem, sich darauf zu berufen, dass alles seinen korrekten juristischen Gang geht. Rechtens muss aber nicht immer richtig sein. Deshalb stehen wir Grünen nach wie vor für eine Verbringung unter Berge oder eine Verwertung.

Wir werden keinesfalls die wirtschaftlichen Interessen von K+S unterstützen, die durch die Abnahme von belasteten Böden und Verbringen derselben am Kaliberg ein Riesengeschäft machen. Wir sind uns sicher, dass der Berg schon im Grundwasser steht und somit unser Grundwasser im Abstrom-Bereich in Richtung Nienhagen versalzt.“

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Foto: Eduard Pfitzner

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