Feuerwehr und Technisches Hilfswerk sicherten Gebäude nach Verkehrsunfall in Wathlingen

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WATHLINGEN. Die Ortsfeuerwehren Wathlingen und Nienhagen wurden in der Neujahrsnacht, am Montag den 01. Januar, um 02:07 Uhr zu einer Hilfeleistung an einem Wohnhaus in Wathlingen alarmiert. Vor Ort musste an einem Mehrparteienhaus die Fassade abgestützt und gesichert werden, nachdem ein Kleintransporter in das Gebäude an der Schulstraße Ecke Am Bohlgarten aus bisher unbekannter Ursache fuhr.

Das Technische Hilfswerk aus Celle konnte mit seinen umfangreichen und großen Gerätschaften, sowie Holzbalken, Plane und Holzplatten das klaffende Loch in der beschädigten Hauswand abstützen und verschließen Diese Hauswand eines Mehrparteienhauses an der Schulstraße Ecke Am Bohlgarten in Wathlingen musste abgesichert und abgestützt werden, nachdem ein Kleintransporter dort hinein gefahren ist

Das Feuerwehrhaus der Ortsfeuerwehr Wathlingen befindet sich auf der anderen Straßenseite zum Unfallort, daher trafen nach sehr kurzer Zeit die ersten Feuerwehrleute an der Einsatzstelle ein. In der Hauswand klaffte ein großes Loch, welches als erste Maßnahme der Feuerwehr provisorisch abgestützt wurde.

Der Einsatzleiter ließ die Kräfte der Ortsfeuerwehr Nienhagen ihre Einsatzfahrt abbrechen, da für diese Einsatzlage größeres technisches Gerät benötigt wurde. Daraufhin ließ er durch die Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle (FEL) des Landkreises Celle den Fachberater des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Celle alarmieren. Dieser schätzte nach seinem Eintreffen in Wathlingen die Lage ein und empfahl dem Einsatzleiter der Feuerwehr das weitere Vorgehen und die Alarmierung weiterer THW-Kräfte. Um 03:12 Uhr wurden dann diese alarmiert, die dann nach Rücksprache mit dem Fachberater die benötigten Gerätschaften und Materialen verluden und sich auf dem Weg machten.

An der Einsatzstelle angekommen, wurden umgehend Holzbalken zur weiteren Abstützung der Fassade zurecht gesägt und verbaut. Weiter wurden Versteifungsbalken montiert, die Hauswand mit Plane und Holzplatten verkleidet, so dass keine weitere Gefahr von dem klaffenden Loch in der Wand ausging und sich niemand unerlaubt Zugang zu dem Haus verschaffen konnte. Insgesamt waren zwei Feuerwehrfahrzeuge mit 15 Feuerwehrleuten, zwei Fahrzeuge des THW mit 12 Helfern, sowie zwischenzeitlich ein Rettungswagen zur Absicherung der Einsatzkräfte und zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei vor Ort.
Nach genau 5 Stunden, um 07:07 Uhr konnte der Einsatzleiter den Einsatz für beendet erklären. Er hatte die Einsatzstelle für weitere Ermittlungen an die Polizei übergeben.

Nach Mitteilung der Polizei hatte sich der Unfallverursacher vom Unfallort entfernt. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen konnte der 29-Jährige schließlich gestellt werden. Da dieser offensichtlich alkoholisiert war, wurde eine Blutprobe entnommen und ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Hausbewohner waren zum Zeitpunkt des Unfalls nicht zu Hause.

Olaf Rebmann/ots
Fotos: Olaf Rebmann

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