Elke Büdenbender besucht Technologiezentrum und Tischlereibetrieb – Die Ehefrau des Bundespräsidenten legt 2018 Schwerpunkt auf Berufliche Bildung

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LÜNEBURG. Elke Büdenbender hat das Technologiezentrum der Handwerkskammer in Lüneburg besucht. Ein thematischer Schwerpunkt ihres Engagements ist die berufliche Bildung. Daher legte sie während ihres Besuchs im Handwerk besonderen Wert auf intensive Gespräche mit den Lehrlingen an den Werkbänken. In der Bau- und Möbeltischlerei Faltin in Amelinghausen erlebte Elke Büdenbender darüber hinaus die Auszubildenden, Gesellen und Meister direkt im Betriebsalltag.

Zugang zu Bildung, berufliche Aus- und Weiterbildung standen im Mittelpunkt ihres Besuchs. In den Werkstätten des Technologiezentrums und im Tischlereibetrieb konzentrierte sie sich insbesondere für die Belange der Auszubildenden und Gesellen: „Was kostet die Weiterbildung zum Meister? Stellt der Betrieb für die Fortbildung frei? Warum ist die Entscheidung auf dieses Gewerk gefallen? Wie stehen die Chancen nach der Gesellenprüfung übernommen zu werden?“ Vor ihrem Studium der Rechtswissenschaften hatte sich auch Elke Büdenbender für eine Ausbildung entschieden. Nach dem Realschulabschluss absolvierte sie eine Lehre zur Industriekauffrau bei einer Maschinenbaufirma in Siegen. „Das Thema Berufliche Bildung liegt mir sehr am Herzen, da ich selbst diesen Weg gegangen bin“, erklärte Elke Büdenbender in Lüneburg. Das Handwerk sei eine ganz wichtige Säule im deutschen Wirtschaftssystem. Elke Büdenbender betonte: „Die duale Ausbildung im Handwerk ist ein sehr gutes Fundament für eine sichere Zukunft.“

Für Kammerpräsident Detlef Bade war der Besuch Elke Büdenbenders eine große Wertschätzung: „In unseren Bildungsstätten in Braunschweig, Lüneburg, Stade und Königslutter wird hervorragend aus- und weitergebildet sowie starke Integrationsarbeit geleistet.“ Fern vom Druck des Betriebsalltags können sich laut Bade Auszubildende und Gesellen in den Technologiezentren ausprobieren und werden von den Ausbildern begleitet und unterstützt.

Die Handwerkskammern würden für eine bundeseinheitliche berufliche Qualifikation auf hohem Niveau sorgen, erklärte Hans Peter Wollseifer, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH). Damit seien die Kammern ein Erfolgsgarant für die Marktwirtschaft. „Als Ausbilder der Nation hat das Handwerk in Deutschland eine knapp doppelt so hohe Ausbildungsquote wie die Gesamtwirtschaft“, betonte Wollseifer. Motivierte und Leistungsstarke würden auch im Handwerk sehr gute Karrierechancen haben. Ein Anliegen der Präsidenten und Elke Büdenbenders ist es, Informationen über das Handwerk künftig auch stärker in Gymnasien zu platzieren, um auf die Chancen im Handwerk aufmerksam zu machen.

PR
Foto: Bauerfeld / Handwerkskammer

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