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Brennpunkt Naher Osten: IHK holt ehemaligen ARD-Korrespondenten Ulrich Kienzle nach Celle

Apr 25, 2018

CELLE. Die dramatische Lage in Syrien und der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien sorgen für Unsicherheit im Nahen Osten. Welchen Einfluss die instabile Lage auf die Politik der EU und Deutschlands hat, darüber will die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg diskutieren beim „IHK-Brennpunkt“ am Donnerstag, 17. Mai, 18 bis 20 Uhr, im Schlosstheater Celle. Referent ist der ehemalige ARD-Korrespondent Ulrich Kienzle.

„Als politischer Unruheherd ist der Nahe Osten zwar eine schwierige Region, für die regionale Wirtschaft jedoch ein nach wie vor interessanter Markt – nicht nur für die Ölindustrie. Insbesondere der Nachholbedarf an Schlüsseltechnologien zur Modernisierung der Bereiche Infrastruktur, Energie, Gesundheit, Maschinenbau, Kfz-Industrie und der Lebensmittel- und Verpackungstechnologie ist sehr groß“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Zeinert. Branchenübergreifend haben rund 120 Unternehmen aus Nordostniedersachsen Handelsbeziehungen mit den Staaten des Nahen Ostens oder Iran. Zeinert: „Mit Ulrich Kienzle steht unseren Gästen ein langjähriger Kenner der komplizierten Verflechtungen und Abhängigkeiten im Nahen Osten zur Verfügung. Mit ihm wollen wir den Ursachen für die Konflikte in der Region auf den Grund gehen und auch über kurz- bis mittelfristige Prognosen diskutieren.”

Fakt ist: Sieben Jahre nach dem Arabischen Frühling steht es um den Nahen Osten schlechter als je zuvor. Neben der dramatischen Lage in Syrien ist es insbesondere der Konflikt zwischen Iran und Saudi-Arabien um Macht und Einfluss in der Region, der politisch wie wirtschaftlich für Unsicherheit sorgt.

Ulrich Kienzle, dessen Journalisten-Karriere 1963 beim Süddeutschen Rundfunk begann, war von 1974 bis 1977 ARD-Korrespondent für die Arabische Welt in Beirut und Kairo, anschließend Leiter des Auslandsstudios der ARD in Pretoria (bis 1980), Chefredakteur bei Radio Bremen (bis 1990) sowie Leiter der Hauptredaktion Außenpolitik beim ZDF (bis 1993). In letzter Funktion moderierte er das ZDF-Auslandsjournal. Ulrich Kienzle interviewte zahlreiche Staats- und Regierungschefs. Eines seiner prominentesten Interviews führte er 1990 mit dem irakischen Diktator Saddam Hussein.

Ansprechpartner der IHK für die Veranstaltung ist Lars Heidemann, IHK-Berater für Außenwirtschaftsförderung, Tel. 04131 742-125 (heidemann@lueneburg.ihk.de). Die Teilnahme am IHK-Brennpunkt in Celle ist kostenlos, eine Anmeldung allerdings erforderlich unter www.ihk-lueneburg.de/brennpunktnahost

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