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Kängurubesitzerin leitet Widerstand bei Abholung des Tier

Mai 24, 2018

BERGEN. Zwei Polizeibeamte aus Bergen leisteten heute Vormittag Amtshilfe für den Landkreis Celle bei der Abholung eines Kängurus in Bergen. Die 39-Jährige Halterin des Tieres griff den Leiter des Amtes für Veterinärangelegenheiten & Verbraucherschutz körperlich an, bedrohte und beleidigte ihn. Hintergrund der heutigen Vollstreckung des Wegnahmebeschlusses sind Auflagenverstöße der Frau, die das Känguru, ein Rotnackenwallaby namens „Viggo“ – über mehrere Jahre auf ihrem Privatgrundstück in Bergen hielt.

Bereits zu Beginn der Maßnahmen verhielt sich die Frau unkooperativ. Sie versuchte die Wegnahme des Kängurus zu verhindern, indem sie nicht nur ihre Haustür zuhielt, sondern auch noch wüste Beleidigungen und Drohungen ausstieß. Die Polizisten verhinderten weitere Gewaltausbrüche der Frau durch eine zehnminütige Ingewahrsamnahme im Streifenwagen. Nunmehr konnte das Känguru durch Mitarbeiter einer Wildtier- und Artenschutzstation eingefangen werden. Das Tier wird dort vorerst bei anderen Artgenossen untergebracht. Gegen die protestierende Frau aus Bergen wurden Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.

ots




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