Nachdenken statt nachschenken – Suchtprävention am Christian-Gymnasium

HERMANNSBURG. Alkoholkonsum und Verantwortung – für nicht wenige Menschen ist dies eine schwierige Kombination. Kein Wunder: Bier, Wein und Hochprozentiges sind zwar allenthalben gegenwärtig, doch Aufklärung über die Gefahren, die von diesen Getränken ausgehen können, ist weniger präsent. Deshalb gibt es an der Schule regelmäßig Maßnahmen zur Suchtprävention. Kürzlich beschäftigten sich die Neuntklässler des Christian-Gymnasiums mit Blutalkoholwerten und rechtlichen Fragen.

Mithilfe von Rauschbrillen erlebten die Neuntklässler des Christian-Gymnasiums die Gefahren von Alkohol.

Hartmut Vogt von der Psychosozialen Beratungsstelle in Celle war an die Schule gekommen und erklärte den Jugendlichen, welche Alkoholika aus gesetzlicher Sicht ab welchem Alter konsumiert werden dürfen und erstellte mit den Klassen Konsumprofile, mit denen bereits bestehende Erfahrungen ermittelt wurden, über die dann gesprochen wurde. Mithilfe sogenannter Rauschbrillen simulierten die Schüler Trunkenheitszustände und erfuhren, wie eingeschränkt die eigene Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit unter Alkoholeinfluss ist. Henrike Wellman, Suchtpräventionsbeauftragte am Christian-Gymnasium, resümierte zufrieden: „Die teilweise erschrockenen, teilweise nachdenklichen Reaktionen der Jugendlichen zeigten, dass diese Methode ein sinnvoller Weg ist, das Problemfeld zu thematisieren.“

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