CDU will auch über die Kreisgrenzen hinweg: Flotwedel, Uetze und Wathlingen mit neuer LeaderLinie verbinden

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WATHLINGEN. Einen Modellversuch soll nicht nur das Gymnasium Uetze für Flotwedel und die Oberschule Wathlingen für Uetze-Hänigsen erreichbar machen, sondern sie soll Pendlern den Anschluss an den Großraum bescheren. Darüber hinaus sollen Bürger der Region Hannover auch die Möglichkeit haben das Allgemeine Krankhaus und die Einkaufsstadt Celle mit dem öffentlichen Personenahverkehr zu erreichen. „Wir wollen diese Ansätze mit einer LEADER-Linie verwirklichen“, so Dr. Hans-Georg Ratsch-Heitmann, CDU Kreistagsabgeordneter im Flotwedel.

Die Linie soll Eicklingen, Bröckel, Uetze, Hänigsen und Wathlingen miteinander verbinden und durch Umsteigemöglichkeiten weitere Verbindungen Richtung Wolfsburg, Hannover und Celle schaffen, so die Vorstellung der CDU. Auch wäre dadurch eine Verbindung aus dem Raum Hänigsen-Uetze mit Umstieg in Wathlingen/Celle zum AKH Celle realisierbar.

Schon immer gäbe es, so die CDU Kreistagsfraktion, aus dem Flotwedel den Wunsch eine Verbindung in Richtung Uetze zu haben. Das Gymnasium Uetze war die naheliegende Schulform für Kinder aus Bröckel und Eicklingen interessant. Nach Einrichtung einer IGS in Uetze streben nun die Kinder aus Hänigsen in Richtung Wathlingen zur Oberschule, so dass sich ein Regionsgrenzen überschreitendes Verkehrsbedürfnis ergibt. „Wir möchten beide Bewegungen miteinander verbinden und gleichzeitig den Menschen einen Nahverkehr mit Mehrwert bieten“, so der CDU Kreistagsfraktionsvorsitzende Torsten Harms, der den Modellversuch in der LEADER-Region Aller-Fuhse-Aue als gute Möglichkeit sieht durch den Verkehrsversuch zu ermitteln, wie das tatsächliche Verkehrsbedürfnis ist. Die Akteure erhoffen sich eine Unterstützung durch die Leader-region Aller-Fuhse-Aue

Es sollen vier Fahrtenpaare angedacht werden, die als Ringverkehr fahren könnten. Denkbar wäre aus Sicht der beiden Abgeordneten aus dem Südostkreis auch in Uetze und Hänigsen-Riedel bzw. Wathlingen endende Linien der RegioBus zu verlängern, um den gewünschten Effekt der ÖPNV-Verbesserung zu erreichen. Der Modellversuch soll auch für andere Bereiche im Landkreis etwa Wietze-Schwarmstedt, Bergen-Munster oder Ahnsbeck-Gifhorn als Muster dienen und bei Erfolg kann sich die CDU vorstellen weitere landkreisgrenzüberschreitende Verkehre einzurichten. Nach der Einbringung wird der Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr eine Detailberatung vermutlich im Herbst vornehmen. „Sollte die LEADER-Region mit den beteiligten Gemeinden eine schnellere Lösung erarbeiten, werden wir im Kreistag auch auf eine schnellere Entscheidung drängen“, so Ratsch-
Heitmann.

PR



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