Peter von Sassen: „So wie Astrid Lindgren sollte jeder Mensch sein“

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CELLE. Der von Funk und Fernsehen bekannte Journalist Peter von Sassen hat sich Leben und Werk von Astrid Lindgren gewidmet. Die wohl bekannteste Kinder- und Jugendbuchautorin der Welt verstarb 2002 im Alter von 94 Jahren, und von Sassen hatte Gelegenheit, Astrid Lindgren kennenzulernen als sie 87 Jahre alt war. Im Jahre 2013 hat sich der Journalist im Wohnwagen noch einmal auf Spurensuche an der Wirkungsstätte der Schriftstellerin begeben.

vl. Peter von Sassen (Mitte) umgeben von: links Hermann Mau und Erika Trichterborn und  rechts Sabine Richter und Rainer Petzold von der Bibliotheksgesellschaft
vl. Peter von Sassen und Rainer Petzold (1. Vorsitzender der Bibliotheksgesellschaft)

 

 

 

 

 

 

 

 

Entstanden ist nun eine Multivisionsshow voller Emotionen, die Peter von Sassen auf Einladung der Bibliotheksgesellschaft Celle am 26. Oktober 2018 ab 19:30 Uhr im Neuen Kreistagssaal, Trift 26, präsentiert; dann heißt es „Astrid Lindgren – ganz persönlich“. „Ein Porträt voller Wärme und Nähe“, heißt es in der Ankündigung. In dem letzten großen Film über Astrid Lindgren sind viele Situationen aus den persönlichen Begegnungen dokumentiert. „Sie ist ein wunderbarer Mensch“, fasst von Sassen seine Erfahrungen zusammen. Astrids Anliegen war immer, so von Sassen, die Fantasien in Kindern zu wecken, die sie haben. So habe sie die Gabe gehabt, ihre Geschichten in der Sprache zu vermitteln, die die Kinder und Jugendlichen verstehen. Astrid Lindgren habe auch viel vor Kindern erzählt. Mit Kindern umzugehen, sei sehr wichtig für den familiären Zusammenhalt.

Eine Kopie des Films über die persönlichen Begegnungen hat von Sassen Astrid Lindgren zugeschickt, und sie bedankte sich in einem handgeschriebenen Brief. Das fertige Werk der zweistündigen Multivisionsshow  hat sie leider nicht mehr erleben können. Drei Monate hat es gedauert, die Show aus Filmen und bewegten Bildern zu programmieren. Dabei waren 6.500 Bilder und Filmszenen zu sichten und zu mischen mit Originalgeräuschen. Peter von Sassen schwelgt in Erinnerungen, die eine gefühlvolle Mischung aus historischen Dokumenten, wunderschönen Landschaftsbildern, Gesprächen mit Wegbegleitern und Ausschnitten aus den Werken der Trägerin des alternativen Nobelpreises entstehen ließen.

Etwa 160 Millionen Büchern umfasst die Gesamtauflage von Lindgrens Büchern, die in101 Sprachen übersetzt wurden. Allein in Deutschland sind über 20 Millionen Exemplare erschienen. Astrid Lindgren ist die geistige Mutter von Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter, Madita, Mio, Kalle Blomquist, Karlsson vom Dach und den Kindern aus Bullerbü. Ältere Zeitgenossen vermissen in der Medienpräsenz möglicherweise den Meisterdetektiv Kalle Blomquist, der in der Geheimsprache der Weißen Rosen nun gesagt hätte: „Mom-a-non sos-ie-hoh-tot sos-i-choch a-mom 26. 10. 2018.“ Der Eintritt beträgt 10 €.

Redaktion
Celler Presse

Fotos: Celler-Presse.de



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