Projekt „PolizeiClient“ niedersachsenweit erfolgreich abgeschlossen – Modernisierung und Vereinheitlichung für noch effektivere Polizeiarbeit

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HANNOVER. An einem Arbeitsplatz in der Polizeidirektion (PD) Hannover ist der Rollout des sogenannten PolizeiClients in Niedersachsen jetzt erfolgreich abgeschlossen worden. Das bedeutet, dass alle polizeilichen Arbeitsplätze im gesamten Land innerhalb von nur einem Jahr mit neuer Technik und Software ausgestattet worden sind. Die vom niedersächsischen Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, initiierte „Ein-Plattform-Strategie“ wurde damit, entsprechend dem ehrgeizigen Zeitplan, problemlos umgesetzt.

von links: Volker Kluwe (Polizeipräsident der Polizeidirektion Hannover), Stephan Manke (Staatssekretär im Nds. Ministerium für Inneres und Sport), Axel Beims (Geschäftsführer von IT.Niedersachsen) und Axel Brockmann (Landespolizeipräsident Niedersachsen). Vorne sitzend: Edda Wolff (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Polizeidirektion Hannover)

Der Staatssekretär im Innenministerium und CIO der niedersächsischen Landesregierung, Stephan Manke, sagte nach dem erfolgreichen Projektabschluss: „Eine schnelle, netzwerkfähige IT-Umgebung ist das A und O an jedem Arbeitsplatz in der Verwaltung, das gilt ganz besonders für die Polizei. Ziel des Projektes war nicht allein die Ausstattung der Polizei mit modernsten IT-Arbeitsplätzen. Auch die Vereinheitlichung der Arbeitsplätze sorgt für effizientere und reibungslose Arbeitsabläufe, die am Ende eine noch bessere Polizeiarbeit ermöglichen. Bis zum Rollout standen an diversen Arbeitsplätzen sogar zwei PCs, teils mit unterschiedlichen Betriebssystemen. Durch die gute, aber auch sehr anspruchsvolle Zusammenarbeit von IT.Niedersachsen (IT.N) und der Polizei ist es gelungen, innerhalb kurzer Zeit alle Arbeitsplätze mit neuer Hard- und Software zu bestücken. Eine moderne Polizei braucht beste Arbeitsbedingungen, um den sich ständig verändernden Kriminalitätsformen zu begegnen. Der „PolizeiClient“ ist ein elementarer Baustein in diesem Zusammenhang.“

Manke machte sich selbst ein Bild von der Technik vor Ort und besuchte gemeinsam mit dem Landespolizeipräsidenten, Axel Brockmann, Kolleginnen und Kollegen der PD Hannover. Dort ließ er sich im Beisein von Polizeipräsident Volker Kluwe und dem Geschäftsführer von IT.N, Axel Beims, die neue Technik vorführen.

Durch die Inbetriebnahme des letzten von 19.000 PolizeiClients, arbeiten seit dem Beginn des Pilotbetriebes Anfang August 2017 in der Polizeiinspektion Diepholz inzwischen alle Polizeiangehörigen an hochmodernen PC-Arbeitsplätzen mit der neuen IT-Ausstattung. Parallel wurde die vorhandene IT-Infrastruktur umfassend optimiert, wodurch die Polizei Niedersachsen insgesamt eine modernisierte und zukunftsfähige IT-Sicherheitsarchitektur erhält. In Zeiten millionenfacher täglicher Angriffe auf IT-Systeme der Wirtschaft und Verwaltung stellt gerade die hochmoderne und bundesweit einmalige Sicherheitsarchitektur einen erheblichen Mehrwert bei der Umstellung auf das neue Windows-10-Betriebssystem in Verantwortung von IT.N dar und ist richtungsweisend für die gesamte Landesverwaltung.

Zur Beendigung des landesweiten Rollouts in der PD Hannover würdigte Landespolizeipräsident Brockmann insbesondere die hohe Motivation bei der Umsetzung des Projektes: „Eine moderne und einheitliche IT-Ausstattung in dieser Größenordnung auszurollen, ist ein dickes Brett, ich bedanke mich bei allen Beteiligten, dass das so hervorragend funktioniert hat. Damit haben alle Beschäftigten innerhalb der niedersächsischen Polizeistrukturen moderne und einheitliche IT-Ausstattungen, die neuesten Standards entsprechen und die Zukunftsfähigkeit der Polizei Niedersachsen gewährleisten. Eine solche IT-Infrastruktur ist notwendig, um den wachsenden und vielfältigen Herausforderungen der täglichen Polizeiarbeit erfolgreich zu begegnen.“

„Als 2015 der Kunde Polizei diese Projektidee an mich herangetragen hat, habe ich mich riesig gefreut. Gemeinsam eine so hochkomplexe Aufgabe dieser Größenordnung lösen zu dürfen, war ein Beweis für das große Vertrauen in uns als IT-Dienstleister und gleichzeitig eine spannende technische sowie organisatorische Herausforderung. Dank hochengagierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben wir Lösungen und modernste Architekturen für die Polizei Niedersachsen umgesetzt. Parallel haben wir eine starke Betriebsmannschaft aufgebaut. Außerordentlich freue ich mich über das zeitgerechte Erreichen jedes einzelnen Projektmeilensteins. Mit Rolloutende übernehmen wir nun den Betrieb. Herzlichen Dank an alle Beteiligten aus der Politik, bei der Polizei, bei IT.N sowie allen involvierten Firmen“, so IT.Niedersachsen-Geschäftsführer Axel Beims.

Polizeipräsident Volker Kluwe ergänzte: „Im Rahmen der Strategie 2020 befindet sich die Polizei Niedersachsen auch im Bereich Technik in einem fortwährenden Modernisierungsprozess. Die sehr gut vorbereitete und hochprofessionelle Einführung des PolizeiClients ist in diesem Zusammenhang ein ganz wichtiger Schritt. Mit zirka 2.000 neuen PCs und etwa 800 Notebooks sowie modernster Software erhalten die Kolleginnen und Kollegen der Polizeidirektion Hannover nicht nur adäquate Arbeitsplätze, sondern auch eine zeitgerechte Technik, die uns in die Lage versetzt, mit der globalen Digitalisierung Schritt zu halten.“

Mit dem Aufbau der neuen polizeilichen Infrastruktur und dem Ausrollen der neuen Hard- und Software übernimmt IT.Niedersachsen schließlich den Betrieb der Infrastruktur und das Desktopmanagement. Die inhaltliche Verantwortung für die Fachverfahren liegt bei der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen.

PR
Foto: Polizeidirektion Hannover



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