Neuenhäusen – Celles erster Fairtrade-Stadtteil

NEUENHÄUSEN. Der Stadtteil ist nun Teil der weltweiten Bewegung von über 2.000 Fairtrade-Towns in 36 Ländern und damit Celles erster Stadtteil, der an der Fairtrade-Town-Kampagne teilnimmt. „Visionen ohne Aktionen bleiben Illusionen,“ meinte Manfred Holz, Ehrenbotschafter von TransFair, als er im Rahmen einer Feierstunde Neuenhäusen als Fairtrade-Stadtteil auszeichnete. Er lobte, dass die Idee des fairen Handels in Neuenhäusen seit Jahren „enorme Kräfte“ freisetzte, aber auch jede Menge Kreativität.

Die Superintendentin Andrea Burgk-Lempart ergänzte: „Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema, besonders im Blick auf zukünftige Generationen. Davon zu reden ist wichtig. Genauso wichtig ist es aber auch, zu handeln und die eigenen Konsumgewohnheiten zu überdenken. Wir als Kirchenkreis können von Neuenhäusen lernen! Ein Fairtrade-Kirchenkreis, das ist meine Zukunftsvision!“

Besonders freute es Ortsbürgermeister Jörg Rodenwaldt, dass so viele Institutionen, Schulen, Kirchen, Unternehmen und Gastronomiebetriebe sich an der Kampagne beteiligen. Zusätzlich zeichneten er und die Mitglieder der Steuerungsgruppe den Weg der letzten Jahre bis zur Zertifizierung nach und präsentierten einen Ausblick auf weitere zukünftige Aktionen. Weitere Interessenten und Aktive können sich gerne eingeben und mitmachen.

Allein in Deutschland sind es 535 Kommunen wie Lüneburg, Hannover, Braunschweig, Hildesheim und Wolfsburg. Sie fördern gezielt den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Personen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich für den fairen Handel stark machen.

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