Wohnungsbrand macht Mehrparteienhaus unbewohnbar

LANGLINGEN. Am Freitag, den 14. Dezember um 15:36 Uhr wurde der Löschzug Langlingen, bestehend aus den Ortsfeuerwehren Hohnebostel, Langlingen und Nienhof zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in die Langlinger Hauptstraße alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, konnte diese Meldung bestätigt werden. Aus dem oberen Teil des Mehrparteienhauses drang dichter Rauch und es war ein Feuerschein erkennbar. Die Bewohner befanden sich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Gebäude. Sofort ging ein Trupp unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Obergeschoss vor, diese musste jedoch kurz darauf aufgrund der enormen Wärmeentwicklung abgebrochen werden. Anschließend wurde ein massiver, externer Löschangriff eingeleitet. Infolgedessen wurden die Drehleiter, sowie das Tanklöschfahrzeug der Feuerwehr Wathlingen nachalarmiert. Kurz darauf folgte ebenfalls eine Alarmstufenerhöhung mit dem Stichwort „B3 – Gebäudebrand“, welche die Alarmierung der Ortsfeuerwehr Bröckel auslöste.

Unter Zuhilfenahme mehrerer Strahlrohre wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Der Einsturz der Lehmschlagdecke hatte zur Folge, dass die Atemschutzgeräteträger keinen Innenangriff durchführen konnten. Um den Außenangriff effektiver vollziehen zu können wurde durch den Einsatzleiter eine weitere Drehleiter der Feuerwehr Celle nachalarmiert. Mittels dieser Drehleiter konnten die Glutnester dann gezielt freigelegt und abgelöscht werden.

Unterstützt wurden die Einsatzkräfte zudem durch den Rettungsdienst des Landkreis Celle und das DRK OV Lachendorf, welche die Notfallversorgung der Feuerwehrkameraden sicherstellten. Außerdem wurden die Einsatzkräfte durch die Johanniter mit Tee, Kaffee und Erbsensuppe versorgt.

Um 20:35 Uhr konnten die letzten Brandnester abgelöscht und „Feuer aus!“ gemeldet werden. Über die Brandursache und den entstandenen Schaden kann die Feuerwehr keine Auskunft geben.

Marcel Neumann
Fotos: Marcel Neumann

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