IHK warnt vor gefährlichen E-Mails- Mitglieder erhalten Anhänge mit Schadsoftware

LÜNEBURG/CELLE. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Lüneburg-Wolfsburg warnt vor gefälschten E-Mails, die aktuell im Namen zahlreicher Rechtsanwaltskanzleien versendet werden, die angeblich die IHK in Sachen Verstoß gegen die DSGVO vertreten. „Diese Mails enthalten eine Schadsoftware“, sagt IHK-Jurist Patrick Stöhr: „Empfänger sollten in keinem Fall auf den Anhang klicken.“

Inhaltlich geht es bei den Mails um eine angebliche Abmahnung aufgrund der Facebook-Seite oder der Webseite wegen einer Informationspflichtverletzung nach Artikel 13 DSGVO. „Unsere IHK Lüneburg-Wolfsburg versendet keine derartigen Abmahnungen und hat auch keine Rechtsanwaltskanzleien damit beauftragt“, versichert Stöhr. Der Betreff der gefälschten Mails ist nicht einheitlich gewählt und kann etwa AZ/2018/DGO1812-2, JK/DSGVO/2019-01-01 oder auch DSGVO/2018/A2912 lauten.

Den Cyberkriminellen geht es nach bisherigen Erkenntnissen der IHK nicht um Geld, sie wollen Angst und einen Virus verbreiten, der sich in der angehängten Datei befindet. Die IHK rät betroffenen Unternehmen, Mitarbeiter über die Gefahr zu informieren und besonders aufmerksam zu sein. Für Rückfragen stehen die Rechtsexperten der IHK unter der Telefonnummer 04131 742-172 zur Verfügung.

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