Durch Hochseilparcours Demokratie lernen

BERGEN. Teamgeist, aufeinander hören, sich auf den anderen verlassen, jeden als gleichwertig erkennen – das sind wichtige Grundlagen in einer funktionierenden Demokratie. Gemeinsam mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen möchte die Jugendfreizeitstätte Bergwerk Demokratie über gelebte Erlebnisse näher bringen. Dazu hat das Bergwerk im vergangenen Jahr ein Hochseilparcours angeschafft, bei denen soziale Kompetenzen entdeckt, angewandt und gestärkt werden sollen. Besonders angesprochen sind Jugendliche; das Angebot richtet sich jedoch auch an Erwachsenengruppen.

„Es sind Kompetenzen, die für demokratische Prozesse wichtig sind“ so Bernd Mill von der Jugendfreizeitstätte Bergwerk. Inhalt dieser Trainings sind Elemente aus dem Hochseilgarten mit dem Schwerpunkt „Baum klettern“. In Teams erarbeiten die Trainings-Teilnehmenden Strategien, wie sie mit herausfordernden Situationen im Hochseil-Parcours gemeinsam umgehen.

Workshops sollen unter anderem in Kooperation mit der Anne-Frank-Oberschule, der Gedenkstätte Bergen-Belsen den hiesigen Grundschulen, mit dem Team „Integration“ und der St. Lamberti Gemeinde durchgeführt werden. Interessierte Gruppen können sich beim Bergwerk unter der E-Mail bergwerk@bergen-online.de oder Telefon 05051 5707 melden.

Das Projekt wurde vom Begleitausschuss Bergen im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie in Bergen in 2018 gewilligt. Das Programm „Demokratie leben!“ wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Das Bundesprogramm wird in Bergen im Rahmen der Partnerschaft für Demokratie zwischen der Gedenkstätte Bergen-Belsen und der Stadt Bergen umgesetzt.

PR
Foto: Philipp Legrand

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