AfD: „Aufklärung im Falle des Allgemeinen Krankenhaus Celle nicht gewollt“

CELLE. Nach Mitteilung der AfD-Fraktion war es ihr primär wichtig, Verantwortung für Mitarbeiter und Patienten des AKH zu übernehmen, weshalb sie auch dem Hilfspaket für das Allgemeine Krankenhaus Celle im Kreistag am 18.06.19 zugestimmt habe. „Wir fordern jedoch auch absolute Transparenz über den Sachstand und Aufklärung der Fehler aus der Vergangenheit“, erklärt der Fraktionsvorsitzende, Jens Brockmann. Darum stellte die AfD-Fraktion einen ergänzenden Antrag zur Einrichtung einer Untersuchungskommission, die mit der Aufarbeitung der entstandenen Verluste und des enormen Finanzierungsbedarfs der AKH-Gruppe kurzfristig beauftragt werden solle.

„Insbesondere sollten dabei die möglichen Pflichtverletzungen des alten Vorstandes und des alten Aufsichtsrates geprüft werden“, stellt der Fraktionsgeschäftsführer, Anatoli Trenkenschu fest. Dass dieser Antrag mehrheitlich abgelehnt wurde, sei für die AfD-Fraktion nicht nachvollziehbar gewesen. „Warum man sich hier einer lückenlosen Aufklärung verweigert, erschließt sich uns nicht“, erklärt Trenkenschu. Schließlich gehe es beim bewilligten Hilfspaket um Steuergelder, da solle eine Aufklärung der vergangenen Fehler doch selbstverständlich sein, um Vorgänge zu optimieren und gleiche Fehler künftig zu vermeiden.

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