Soweit das Auge reichte: Oldtimer hatten die Stadt geflutet

CELLE. Ob vor dem Schloss, auf der Stechbahn, auf dem Großen Plan, dem Brandplatz und in allen Straßen der Innenstadt hatten sich Oldtimer jeglicher Marke und Typs aufgereiht. Und die Besucher strömten bei Bilderbuchwetter herbei, um sich dieses Spektakel anzusehen. Sie wurden nicht enttäuscht, wurde doch die Veranstaltung als „das wohl schönste Oldtimertreffen Norddeutschlands“ angekündigt. Ca. 1.600 Fahrzeuge wurden präsentiert.

Vor der Schloss- und Fachwerkkulisse fand am Sonntag die 6. Auflage von Oldtimer + Fachwerk in Celle statt. Seit 2009 findet diese überaus beliebte Veranstaltung, alle zwei Jahre, am letzten Sonntag im August statt. Letztes Mal, im August 2017, kamen in die Innenstadt der Residenzstadt Celle in der Spitze ca. 1.200 Fahrzeuge. 30.000 Besucher erfreuten sich an den Oldtimern. Nun, diese Zahlen dürften nach ersten Erkenntnissen übertroffen worden sein. Pünktlich um 11 Uhr fuhren Oberbürgermeister Jörg Nigge und Klaus Lohmann, Geschäftsführer der Celle Tourismus und Marketing GmbH stilecht in einem Cabrio Lagonda LR6 aus dem Jahr 1938 vor das Schloss, um dort umringt von zahlreichen Oldtimern auf den Tag einzustimmen. Wie OB Nigge in seiner Begrüßungsrede verkündete, sind sogar Gäste aus Litauen und der Schweiz angereist.

Ob LKW, Busse und Feuerwehrfahrzeuge, Traktoren und landwirtschaftliche Geräte, Motorräder oder PKW, verteilt in den Straßen der Fußgängerzone, hier kamen alle Oldtimerfreunde auf ihre Kosten. Da konnte ausgiebig gefachsimpelt werden. Wir trafen vor dem Schloss Jörg Rosengart aus Celle mit seinem „Schätzchen“ aus dem Jahre 1931 der Marke „Rosengart“, was allein schon Erstaunen auslöste. Jörg Rosengart bekannte, dass nicht seine Familie der Hersteller des Fahrzeugs war, aber sein Vater hatte sich wegen der Namensgleichheit darum bemüht, ein solches Fahrzeug in Besitz zu bekommen.

Rolf Thormann aus Hannover hat einen Zweisitzer-Kombi der Marke Fiat, Baujahr 1964, auf Vordermann gebracht, nachdem das Schmuckstück jahrelang in der Scheune des Vorbesitzer herumstand. Vor drei Jahren hat er das Fahrzeug seinem Sohn René überlassen, der es gelegentlich benutzt und auch Ausstellungen damit besucht.

Auf dem Brandplatz war das Zentrum der Schlepper. Auch die Schlepperfreunde aus Wolthausen waren mit einer großen Anzahl historisch interessanter Gefährte vertreten. Hermann Schmidt hatte zwei Schlepper beigesteuert.

Die Besitzer der auf Hochglanz gebrachten Oldies nahmen teilweise eine weite Anfahrt auf sich, um ihre mit viel Mühe und Enthusiasmus erhaltenen Fahrzeuge vor der Fachwerk Kulisse der Residenzstadt Celle den zahlreichen Besuchern zu zeigen.

Als Veranstalter zeichnete die Celler Tourismus und Marketing GmgH veranwortlich.

Redaktion
Celler Presse
Fotos: Celler-Presse.de

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