Tag der Gesundheitsberufe: 2. Arbeits- und Ausbildungsmesse für Pflege- und Gesundheitsberufe

CELLE. Eine Plattform für Jugendliche und Arbeitgeber zun Austausch über neue Berufe und neue Regelungen in der Pflege war gleichzeitig die Chance für zukünftige Schulabgänger, sich über die Berufsbilder zu informieren. Das Jobcenter im Landkreis Celle und die Agentur für Arbeit in Celle hatten zu der Messe eingeladen vor dem Hintergrund, dass ab dem 1. April 2020 die „Neue generalistische Pflegeausbildung“ greift; dieser Abschluss findet dann Anerkennung in anderen Mitgliedstaaten der EU.

One apple a day keeps the doctor away

Die bisherige Praxis einer Ausbildung von drei Jahren mit einer Spezialisierung nach zwei Jahren für Altenpflege, Kinderkrankenpflege oder Gesundheits- und Krankenpflege findet nur Anerkennung in Deutschland. Wie Sabine Mix (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit Celle) zu diesem Thema erläutert, gibt dann auf EU-Ebene nach generalistischer Ausbildung nur noch die Pflegefachfrau oder den Pflegefachmann. Bei der Messe galt es, nicht nur über neue Berufe zu informieren, sondern auch die Ausbildung und Umschulung in Teilzeit zu präsentieren. So etwas gibt es bereits im Heidekreis.

v.l. Martin Elsner, Teamleiter Arbeitgeberservice, Andreas Geier, Geschäftsführer Agentur für Arbeit Celle, Sylke Schwanhold, Geschäftsführerin Jobcenter und Sabine Mix
v. l. Benjamin Ebert und Melanie Warnecke von der Einrichtung Lobetal standen mit Auszubildenden den interessierten Jugendlichen zur Verfügung

So wurden bei der Messe zahlreiche Gespräche zwischen Pflegeeinrichtungen und interessierten Jugendlichen geführt, um die Zukunftschancen auszuloten. Melanie Warnecke und Benjamin Ebert von Lobetal sind sich einig in der Zusammenfassung der Erfahrungen bei der Veranstaltung: „In den Vorjahren gab es mehr Bewerber für die Pflegeberufe. Der Bewerbermarkt hat sich verschärft und ist heiß umkämpft. Der Pflegebedarf ist stark gestiegen, und es kommen immer mehr Pflegeeinrichtungen hinzu. Auf der anderen Seite kommen nicht ausreichend Schulabgänger hinzu, die für diesen Beruf zu gewinnen sind.“

Redaktion
Celler Presse
Fotos: www.Celler-Presse.de

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