Provenienzforschung in Celle – Führung am 29. September mit neuen Exponaten

CELLE. Am Sonntag, dem 29. September um 11.30 Uhr bietet der Kurator der Ausstellung „Suche nach Herkunft. NS-Raubkunst im Bomann-Museum?!“ einen Rundgang an. Die Sonderausstellung beleuchtet entsprechend der Vielseitigkeit der Celler Sammlung die Forschungen zur Herkunft sehr unterschiedlicher Objektgruppen. Dabei ist detektivischer Spürsinn gefragt, um die Herkunft so weit wie möglich zu klären.

Stempel des Sammlers Alfred Misch auf einer 1941 erworbenen Grafik
Stempel des Sammlers Heinrich Lempertz sen. auf einer 1941 erworbenen Grafik

Zahlreiche Quellen sind zu sichten: angefangen von den Spuren auf dem jeweiligen Objekt über die Dokumentation im eigenen Haus bis hin zu Unterlagen in Archiven im In- und Ausland.

Ein Teil der Exponate wird monatlich gewechselt, sodass aktuell zwischen 1940 und 1942 im Kunsthandel erworbene Grafiken neu ausgestellt sind. In der Führung werden daher auch die Forschungen zu diesem Bestand erstmals näher vorgestellt. Anhand dieser und vieler weiterer Exponate veranschaulicht der Kurator Dr. des. Christopher M. Galler, wie er zu den bisherigen Ergebnissen gekommen ist und welche Herausforderungen dabei zu bewältigen sind. Weiterhin beleuchtet er auch die Biografien verschiedener Menschen, die im Zuge der NS-Verfolgung ihren Besitz verloren.

Kupfersicht mit Porträt des 60-jährigen Marten des Vos (Künstler der Celler Schlosskapelle), 1941 erworben

Die Führung ist kostenlos, es wird nur der Museumseintritt erhoben

Information:
Bomann-Museum Celle
Schloßplatz 7, 29221 Celle

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