„Soldatinnen des Führers? – Das weibliche Gefolge der deutschen Wehrmacht“

CELLE. In dem Vortrag bei der Reservistenarbeitsgemeinschaft Militärgeschichte befasste sich der Referent Dr. Dirk Alt mit dem Thema „Soldatinnen des Führers? – Das weibliche Gefolge der deutschen Wehrmacht“

Bis Ende des Zweiten Weltkrieges wuchs das weibliche Hilfspersonal der deutschen Wehrmacht („Blitzmädel“) auf eine halbe Million Frauen, die nach dem Willen der NS-Reichsfrauenführerin Gertrud Scholtz-Klink „nicht nur tippen und arbeiten“, sondern auch „Soldaten des Führers“ sein sollten. Inwieweit aber deckt sich diese Phrase mit der historischen Realität? Fand der Begriff des weiblichen Soldatentums eine praktische Entsprechung in den weiblichen Hilfstruppen von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine und Waffen-SS? Unter Hinzuziehung von historischen Filmaufnahmen und Zeitzeugenaussagen zeichnete der Historiker und Dokumentarfilmgestalter Dr. Dirk Alt bei der Reservistenarbeitsgemeinschaft Militärgeschichte im Casino der Immelmann-Kaserne in Celle die militärische Einbindung deutscher Frauen im Verlauf des Krieges 1939-45 nach und ging in einer anschließenden Diskussionsrunde auch auf die diesbezügliche wissenschaftliche Kontroverse ein, die bis heute anhält.

PR

Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com.





%d Bloggern gefällt das: