Zwei neue Richterinnen am Oberlandesgericht Celle ernannt – Zivilsenate erhalten personelle Verstärkung

CELLE. Die Präsidentin des Oberlandesgerichts Stefanie Otte hat am 24. Februar 2020 mit Andrea Dencks und Linda Fiala zwei neue Richterinnen am Oberlandesgericht ernannt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Frau Dencks und Frau Fiala durch zwei juristisch hervorragend qualifizierte und sehr erfahrene Kolleginnen verstärkt werden“, erklärte Otte bei Aushändigung der Ernennungsurkunden.

Das Präsidium des Oberlandesgerichts hat Richterin am Oberlandesgericht Dencks dem 13. Zivilsenat, dem 1. Kartellsenat, dem Vergabesenat und dem 7. Strafsenat zugewiesen. Richterin am Oberlandesgericht Fiala wird im 14. Zivilsenat tätig sein, der insbesondere für Ansprüche auf Architekten- und Ingenieurhonorare sowie für Schadensersatzansprüche aus Verkehrsunfällen zuständig ist.

Andrea Dencks ist 45 Jahre alt und trat 2002 in die Niedersächsische Justiz ein. Seit 2006 war sie beim Landgericht Hannover und dort zuletzt als Beisitzerin in einer Zivilkammer sowie als ständige Vertreterin des Vorsitzenden tätig. Von März bis einschließlich August 2016 war sie bereits an das Oberlandesgericht Celle abgeordnet und hier in einem Zivilsenat tätig. Im Juni 2017 wurde sie zur Koordinationsrichterin am Landgericht Hannover ernannt und hat dort eine Referendararbeitsgemeinschaft geleitet. Andrea Dencks ist Mitglied des Landesjustizprüfungsamtes und außerdem Beisitzerin in der Wiedergutmachungskammer. Andrea Dencks ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Linda Fiala ist 37 Jahre alt. Sie hat in Hannover Rechtswissenschaften studiert und trat 2008 in die Niedersächsische Justiz ein. Bevor für sie 2012 zur Richterin am Landgericht in Hildesheim ernannt wurde, war sie am Landgericht und bei der Staatsanwaltschaft in Hildesheim sowie beim Amtsgericht Gifhorn tätig. Von 2014 bis 2017 war Linda Fiala als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Bundesgerichtshof abgeordnet und war dort insbesondere mit Rechtsstreitigkeiten aus den Gebieten des Zwangsvollstreckungs- und des Insolvenzrechts sowie mit Schadensersatzansprüchen gegen Rechtsanwälte und steuerliche Berater befasst. Nach ihrer Rückkehr zum Landgericht Hildesheim war Linda Fiala bis zu ihrer Ernennung als Richterin am Oberlandesgericht als Beisitzerin in einer Zivilkammer und als Präsidialrichterin in der Justizverwaltung tätig. Linda Fiala ist Mutter eines Kindes.

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