Krieg und Gewalt in der Türkei

CELLE. Der aus Cizre stammende Journalist Halil Savda berichtet am Montag, 23. März, um 19 Uhr, im Saal der vhs Celle über die aktuelle politische Situation in der Türkei und die Bemühungen dortiger Menschrechtsgruppen.

Ende letzten Jahres marschierte die Türkei erneut in Syrien ein und besetzte weitere Gebiete im überwiegend kurdisch bewohnten Norden des Landes. In der Türkei selbst setzt sich die Welle der Repressionen fort. Tausende von Oppositionellen wurden bislang verhaftet. Die deutsche Bundesregierung hielt bisher an der Zusammenarbeit und dem Flüchtlingspakt mit der Türkei fest. Aktuell aber eskaliert die Situation.

Der türkische Journalist Halil Savda zeigt in seinem Vortrag „Türkei: Krieg, Gewalt und Repression – kein Ende in Sicht?“ am Montag, 23. März, um 19 Uhr im Saal der vhs Celle, Trift 20, die aktuelle Lage im Land am Bosporus auf und berichtet über den Krieg im Südosten der Türkei. Er stellt das Engagement von Gruppen und Organisationen für Demokratie, Frieden und Menschenrechte vor und weist auf die Grenzen und Möglichkeiten ihrer Arbeit hin.

Halil Savda wurde bekannt durch den von ihm initiierten Friedensmarsch von Roboski nach Ankara im Jahr 2012. Der aus Cizre stammende Kriegsdienstverweigerer musste vor drei Jahren nach Zypern fliehen.

Die Veranstaltung findet in Kurmandschi mit deutscher Übersetzung statt. Sie ist eine Kooperation von attac und der Volkshochschule (vhs) Celle. Der Eintritt ist frei. Um eine Anmeldung wird gebeten bei der vhs Celle unter www.vhs-celle.de oder per Mail an anmeldung@vhs-celle.de unter Angabe der Kursnummer CE1262.

Attac ist eine globalisierungskritische Nichtregierungsorganisation mit weltweit circa 90.000 Mitglieder, die in 50 Ländern agiert.

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