Wie werde ich Übersetzer?

Wie werde ich Übersetzer?

8. Mai 2020 Aus Von Celler Presse

CELLE. Übersetzer sind sehr gefragt, denn in einer immer globaler werdenden Welt benötigen Unternehmen und Organisationen auch immer mehr professionelle Übersetzungen. Wer mit Partnern aus anderen Ländern zusammenarbeitet, ist dabei häufig auf die Dienste eines Übersetzers angewiesen. Der Job des Übersetzers ist aber nicht nur deshalb so beliebt, weil er sicher ist und eine große Zukunft hat. Häufig handelt es sich um spannende Stellen mit variierenden Einsatzgebieten. Doch wie kann man eigentlich Übersetzer werden? In diesem Artikel wird es gezeigt.

Der richtige Studiengang für Übersetzer

Es gibt unterschiedliche Wege, auf denen man zum Übersetzer werden kann. Zwar sind die Berufsbezeichnungen Dolmetscher und Übersetzer nicht gesetzlich geschützt. Trotzdem ist es ratsam, sich für einen der anerkannten Bildungswege zu entscheiden, um die Grundlage für eine Karriere als Dolmetscher oder Übersetzer zu schaffen.

So gibt es beispielsweise einige Studiengänge, die sich speziell an angehende Übersetzer richten. Allerdings ist es auch möglich, mit einem Studienabschluss in Anglistik oder Romanistik Übersetzer zu werden. In dem Fall wird dann schon durch die Wahl des Studiengangs vorbestimmt, mit welchen Sprachen man später zu tun hat. Darüber hinaus ist im Anschluss an das Studium natürlich noch eine weitere Spezialisierung erforderlich. Es gibt verschiedene Techniken des Übersetzens und eine Vertiefung in einigen ausgewählten Sachbereichen ist ratsam.

Häufig werden Übersetzer beauftragt, wenn es um komplexe Themen gibt. Gerade als Fachübersetzer kann man dann punkten. Häufig kommt es zu einer langfristigen Zusammenarbeit, wenn ein Auftraggeber einmal einen herausragenden Übersetzer gefunden hat, der sich in seinem Tätigkeitsfeld gut auskennt. Besonders gefragte Fachübersetzer kennen sich mit der Finanzwelt aus oder haben Fachwissen im technischen Bereich. Üblicherweise fängt ein Übersetzer mit einem oder wenigen Fachgebieten und erweitert sein Spektrum im Laufe der Zeit.

Weitere Meilensteine auf dem Weg zum Übersetzer

Viele Übersetzer qualifizieren sich nicht nur durch ihr Studium oder die abgelegten Prüfungen für ihre Tätigkeit. Zwar sind Übersetzer nicht so nah am Geschehen, wie es bei Dolmetschern der Fall ist. Trotzdem kennen sie idealerweise Land und Leute und können länder- und kulturspezifische Besonderheiten berücksichtigen. So kann es durchaus einen Unterschied machen, ob ein deutscher Text für ein britisches oder ein kanadisches Unternehmen ins Englische übersetzt werden soll.
Idealerweise lernen angehende Übersetzer die Sprache auch dadurch, dass sie selbst eine gewisse Zeit im jeweiligen Land verbringen. Das Erasmus-Programm bietet Schülern und Studenten die Möglichkeit, schon vor dem Berufseinstieg Erfahrung im Ausland zu sammeln. Gerade während des Studiums kann es für angehende Übersetzer enorm sinnvoll sein, ein Semester im Ausland zu studieren. Das macht sich nicht nur gut im Lebenslauf, sondern verbessert auch die eigenen Fähigkeiten enorm.

Der Berufseinstieg nach dem Studium

Wer mit dem Studium fertig ist und möglicherweise sogar die Prüfung zum staatlich geprüften Übersetzer abgelegt hat, der kann endlich mit der Arbeit beginnen. Viele Übersetzer entscheiden sich für eine Tätigkeit als Freelancer. Denn dadurch sind sie sehr flexibel und können in den unterschiedlichsten Bereichen arbeiten. Es gibt aber auch die Möglichkeit, als angestellter Übersetzer zu arbeiten. Ein großer Arbeitgeber sind die Organe der Europäischen Union, doch auch in der freien Wirtschaft werden gute Übersetzer gesucht.

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Foto: Pixabay / geralt





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