9 Dinge, die Sie in Celle nicht versäumen sollten

CELLE. Die niedersächsische Großstadt am Rande der Lüneburger Heide stammt aus dem Mittelalter und ist eines der bedeutendsten Zeugnisse mittelalterlicher Baukunst und Gepflogenheiten in der Region. Heute ist Celle eine moderne Stadt mit immer noch mittelalterlichem Ambiente. Das Nachtleben entspricht jedoch dem einer modernen Stadt mit 70.000 Einwohnern und es finden sich sogar Michelin-ausgezeichnete Restaurants in der Stadt. Dazu findet man aber auch das klassische Rittermahl, das man sich bei einem Besuch vielleicht nicht entgehen lassen sollte. Menschen zieht es auch hier in die Diskotheken und die Shisha-Lounge, man geht essen, Shoppen, besucht die Spielotheken oder spielt online z.B. im Casumo Online Casino. Am Rand der Lüneburger Heide gelegen – deshalb auch das Tor zur Lüneburger Heide genannt, profitiert man in Celle darüber hinaus von vielen Freizeitangeboten in der Natur.

Wenn Sie aber die Arbeit für ein paar Tage nach Celle oder Sie der mittelalterlichen Stadt einen Besuch abstatten möchten, dann stellen Sie sicher, dass Sie diese Dinge nicht versäumen:

Stadtkirche Sankt Marien

Wie in den guten alten Zeiten geht es zu, wenn der Turmbläser auf den Kirchturm steigt und einen Choral in alle vier Himmelsrichtungen bläst. Da dies nicht jeden Tag geschieht, muss man etwas Glück haben. An bestimmten Tagen kann in der Kirche die Fürstengruft besichtigt werden, allerdings nur nach Voranmeldung. Die dreischiffige Kirche im gotischen Baustil wurde zu Beginn des 14. Jahrhunderts eingeweiht. Prachtvolle Wandgemälde und ein vergoldeter Altar machen den Besuch im Inneren zur Pflicht.

Barockes Schlosstheater

Das Schlosstheater wurde Mitte des 17. Jahrhunderts errichtet und zählt zu den ältesten noch bespielten Theatern Deutschlands. Auf den Bühnen werden klassische und zeitgenössische Stücke aufgeführt, dazu kommen Lesungen und Publikumsgespräche im romantischen Kaminzimmer.

Bomann-Museum

Im Bomann Museum wird niedersächsische Volkskunde, Landesgeschichte und Stadtgeschichte von Celle unter einem Dach vereint. Es ist das drittgrößte Museum Niedersachsens und beherbergt sowohl permanente Ausstellungen als auch wechselnde und Wanderausstellungen.

Hoppener Haus

Das beliebteste und wohl auch schönste Fachwerkhaus der mittelalterlichen Stadt wurde im Jahr 1532 gebaut. Der prächtige Bau mit insgesamt 6 Geschossen unter dem charakteristischen Giebel ist reichlich mit Figurenornamentik verziert und allein deshalb schon sehenswert.

Herzogschloss Celle

Die vierflügelige Schlossanlage war eine der Residenzen des Hauses Braunschweig-Lüneburg. Seit 1705, als der letzte Herzog Georg Wilhelm verstarb, hatte das Schloss als Residenz ausgedient. Zu sehen sind der mittelalterliche Burgpalast, der Rittersaal, das Barocktheater und die barocken Staatsgemächer. Ein wahres mittelalterliches Juwel.

Das neue Rathaus

Das neue Rathaus ist erst seit 1999 Sitz der Stadtverwaltung von Celle. Davor diente der Bau als Kaserne und ist unter dem Namen Heidekaserne bekannt. Empfehlenswert ist die Besichtigung nicht zuletzt aufgrund seiner Lage direkt am Französischen Garten.

Foto: Frank Bulla

Französischer Garten

Der Nutz- und Lustgarten, der ab Mitte des 17. Jahrhunderts angelegt wurde, verdankt seinen Namen wahrscheinlich den französischen Gärtnern, die

Der Park ist im Süden der Celler Altstadt gelegen und ist öffentlich zugänglich. Eine 300 m lange Lindenallee und ein Teich gehören zu den Attraktionen.

Gedenkstätte Bergen-Belsen

Eine Dauerausstellung dokumentiert die Geschehnisse in Bergen-Belsen, Wietzendorf und Oerbke im Dokumentationszentrum Bergen-Belsen. Die ehemalige Barackensiedlung für Bauarbeiter wurde vom Nazi-Regime in ein Konzentrationslager umgewandelt und bestand von 1943 bis 1945. Von Celle aus kann man Bergen leicht mit Auto, Bus und Bahn erreichen.

Stechbahn

Die Stechbahn ist ein ehemaliger Turnierplatz und heute eines der beliebtesten Touristenziele. Sie liegt neben der Kirche und in der gleichen Straße liegt ein weiteres beliebtes Ziel, eine alte Lateinschule, die Anfang des 17. Jahrhunderts errichtet wurde.

Französischer Garten

Selbstverständlich kommt es darauf an, wie viel Zeit Sie haben. Wenn Sie etwas mehr Zeit in Celle verbringen, als nur ein Wochenende, dann können Sie leicht alle die obengenannten Sehenswürdigkeiten anschauen.

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