Anzeige

Hygiene beim Zähneputzen in Zeiten von Corona

Okt 26, 2020 , ,

CELLE. Wie gelangen Keime auf die Zahnbürsten? Auf Zahnbürsten und Bürstenköpfen tummeln sich in der Regel zahlreiche Bakterien. Dorthin gelangen sie auf verschiedenen Wegen. Zum einen durch das Zähneputzen selbst, zum anderen werden sie oft über die Hände auf die Bürste übertragen. Vielen Menschen ist auch nicht bewusst, dass man vor jeder Toilettenspülung den Deckel schließen sollte, damit Bakterien sich nicht über kleine Tropfen in der Luft im ganzen Badezimmer verbreiten.

Wie kann ich die Bildung von Keimen auf der Zahnbürste verhindern?

Dies lässt sich nie völlig verhindern. Manche Maßnahmen sind allerdings geeignet, die Anzahl von Bakterien auf einer Bürste oder einem Bürstenkopf zu reduzieren. In manchen Haushalten wird die Zahnbürste erst gewechselt, wenn die Borsten bereits in alle Richtungen, nur nicht mehr nach oben weisen. In diesem Stadium bietet die breitere Oberfläche einen besonders guten Nährboden für Bakterien. Die Zahnbürsten oder die Mundstücke von elektrischen Zahnbürsten sollten aus diesem Grund alle zwei bis drei Monate gewechselt werden.

Vor dem Zähneputzen sollte man sich immer die Hände waschen. Nach dem Gebrauch spült man die Bürste unter fließendem Wasser so lange ab, bis alle Zahnpasta- und Nahrungsrückstände aus den Borsten entfernt sind. Handstücke reinigt man nach jedem Zähneputzen mit einem feuchten Tuch und trocknet sie anschließend mit einem Handtuch ab. Zahnbürsten trocknen bei stehender Aufbewahrung besser. Im Idealfall ist die Bürste vor der nächsten Benutzung komplett getrocknet. In einem geschlossenen Schrank dauert dies länger.
Auf https://elektrischezahnbuerste.org/saubere-zaehne-saubere-zahnbuerste/ gibt hinreichende Tipps dafür.

Was sollte ich zum Schutz vor Keimen besser vermeiden?

Zahnbürsten dürfen die Bürstenköpfe von Zahnbürsten anderer Mitbewohner nicht berühren. Deshalb sollte jede Zahnbürste ihren eigenen Becher oder eine Wandhalterung erhalten. Und auch wer in guten wie in schlechten Zeiten zusammenhält, muss in diesem Zusammenhang nicht die Zahnbürste mit einem geliebten Menschen teilen. Auf Reisen verhindert die Aufbewahrung in einer Zahnbürstendose, dass die Bürste mit Bakterien in Verbindung kommt.

Manche Tipps zur Bekämpfung von Keimen sind wenig zielführend und verkürzen eher die Lebensdauer der Zahnbürste. Hierzu zählen beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Reinigen in der Spülmaschine
  • Auskochen der Zahnbürste oder des Bürstenkopfes
  • Reinigung in der Mikrowelle

Durch eine Desinfektion mit antibakteriellem Mundwasser erhält man ebenfalls keine keimfreie Zahnbürste. Allerdings schadet es ihr auch nicht und man bekämpft wenigstens einen Teil der Bakterien.

Wann sind Keime auf der Zahnbürste ein Problem?

Normalerweise ist das Immunsystem des Menschen in der Lage, mit Keimen fertig zu werden. Bei einem schwachen Immunsystem sollte man die Bürsten allerdings öfters wechseln. Dies gilt auch bei chronischen Entzündungen im Mundraum, wie beispielsweise Parodontitis. Hier besteht die Gefahr, dass über Wunden Keime in die Blutbahn gelangen.

Nach Krankheiten und Infektionen empfiehlt es sich, Zahnbürste oder Mundstücke entsorgen, um eine erneute Erkrankung durch den Erreger zu verhindern. Auf diese Weise reduziert man auch die Ansteckungsgefahr für Mitbewohner. Bakterien überleben auf dem Bürstenkopf mehrere Tage. Der Coronavirus überdauert möglicherweise bis zu 6 Tagen, und zwar auch auf der elektrischen Zahnbürste selber.

Fazit

Während Keime auf Zahnbürsten und Bürstenköpfen für gesunde Menschen kein Problem darstellen, sollte man nach Infektionen die Bürsten sofort austauschen. Nach wie vor besitzen jedoch das regelmäßige Zähneputzen und die regelmäßige Kontrolle durch den Zahnarzt oberste Priotität.






Informationen zum Artikel:
Texte und Bilder sind urheberrechtlich geschützt. Ist dieser namentlich in dem Beitrag nicht explizit erwähnt, so kann dieser bei der Redaktion angefragt werden. Bildrechte werden, wenn bekannt, gesondert aufgeführt. Allgemeinbilder zur Untermalung stammen in der Regel von: Celler-Presse.de oder Pixabay.com. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung dieser Seite kostenfrei ist. Daher blenden wir Werbung ein und auch Serviceartikel können externe Verlinkungen enthalten. Sie erkennen Sie an der Kategorie "Service".



Anzeige


Anzeige