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Was tun, wenn das Geld aufgrund von Corona knapp wird? Welche Möglichkeiten Sie haben

CELLE. Die Coronapandemie hat Deutschland weiterhin fest im Griff. Nach dem ersten Lockdown Mitte März hat die Bundesregierung ab dem 2. November eine zweite umfangreiche Einschränkung des gesellschaftlichen Lebens beschlossen. Durch die notwendigen Maßnahmen werden einige Branchen besonders hart getroffen. Hierzu zählen unter anderem das Hotel- und Gastronomiegewerbe, Kunst und Kultur sowie die Veranstaltungs- und Eventbranche. Viele Menschen, die in diesen Bereichen ihre Einkünfte erwerben, müssen sich vermehrt mit Geldsorgen auseinandersetzen. Nachfolgend finden Sie einige Tipps, was Sie dagegen tun können.

Nehmen Sie frühzeitig Hilfe und Unterstützung in Anspruch

Wenn bereits absehbar ist, dass Sie kurz- oder mittelfristig mit Liquiditätsengpässen zu kämpfen haben werden, sind Schamgefühl und Eitelkeit fehl am Platz. Nehmen Sie rechtzeitig die gebotenen Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten wahr. Zum Beispiel bieten die Caritas, das Deutsche Rote Kreuz und viele weitere Organisationen aus dem Bereich Wohlfahrtspflege kostenlose Schuldnerberatung an. So können sich für Sie völlig kostenfrei Fachleute ein Bild von Ihrer finanziellen Situation machen und Sie in schwierigen finanziellen Zeiten fachkundig unterstützen.

Nebenverdienst zum Kurzarbeitergeld

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation haben viele Arbeitgeber und Unternehmen auf Kurzarbeitsregelungen umstellen müssen. Vorerst bis zum 31.12.2020 gelten spezielle, auf die gegenwärtige Situation angepasste Vorgaben für Arbeitgeber, um Kurzarbeitergeld in Anspruch nehmen zu können. Doch auch für den Hinzuverdienst sind besondere Regeln implementiert. Im Zeitraum 1. Mai 2020 bis 31. Dezember 2020 gilt nämlich für alle Arbeitnehmer, die Kurzarbeitergeld beziehen: Dieses darf durch einen Hinzuverdienst bis zur Höhe des bisherigen regulären Nettoeinkommens abzugsfrei aufgestockt werden.

Beantragen Sie Wohngeld, wenn das Geld für die Miete nicht mehr reicht

Durch die Coronapandemie brechen vielen Haushalten sicher geglaubte Einnahmen weg. Viele Menschen denken dann zuerst an Kurzarbeitergeld oder Arbeitslosengeld als alternative Einkommensquelle. Dabei kann auch durchaus der Anspruch auf Wohngeld bestehen. Viele Städte und Gemeinden haben in den vergangenen Monaten diesbezügliche Beratungsstellen eingerichtet. Und auch wer schon mal erfolglos einen Antrag auf Wohngeld gestellt hat, sollte über einen erneuten Antrag nachdenken. Denn Anfang dieses Jahres erfolgte eine Wohngeldreform, die nun den Antragserfolg durchaus positiv verändern könnte.

Machen Sie Wertanlagen zu Bargeld

Auch wenn es im März aufgrund der Coronakrise zu einem weltweiten Kursrutsch an den Finanzmärkten kam: Mittlerweile haben sich die Börsen dieser Welt wieder erholt und der Dax liegt mit rund 11.500 Punkten nicht weit von seinem Stand Ende Februar entfernt. Der Kurs für als krisensicher geltende Edelmetalle ist seitdem sogar deutlich gestiegen. Auch Privat- und Kleinanleger sollten daher überlegen, ob sie die Gelegenheit nutzen und physische Goldbestände, wie z. B. Barren oder Münzen in liquide Mittel umwandeln. Bei Goldankäufern wie beispielsweise goldankauf-dresden.com ist dies mittlerweile auch für „normale“ Menschen unkompliziert und zeitnah umzusetzen. Und wozu sind Wertanlagen schließlich da, wenn nicht als Reserve für schwierige Zeiten.

Fazit: Nutzen Sie die gebotenen Möglichkeiten

Auch wenn die Zeiten nicht einfach sind: Für die meisten Probleme gibt es Lösungen. Das gilt auch für Ihre möglicherweise angespannte finanzielle Situation. Die Bundesregierung hat einige Maßnahmen auf den Weg gebracht, welche Menschen in schwieriger finanzieller Lage unterstützen sollen. Viele Städte, Landkreise und Kommunen haben in der Coronakrise speziell darauf ausgerichtete Anlaufstellen eingerichtet, die Hilfsbedürftige in ihrer Situation unterstützen. Lassen Sie also nicht den Kopf hängen, informieren Sie sich und ergreifen Sie dann Gegenmaßnahmen. Dann erstrahlt mit Sicherheit bald wieder Licht am Ende des Tunnels.





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