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GRÜNE: „Gastronomie braucht Öffnungsperspektive“

CELLE. „Dieser Schauantrag hilft weder der notleidenden Celler Gastronomie noch entspricht er den klimapolitischen  und verkehrlichen Erfordernissen“, mit diesen Worten kommentieren Bernd Zobel, Fraktionsvorsitzender der grünen Ratsfraktion, und seine Stellvertreterin, Juliane Schrader, den Antrag der SPD-Fraktion, die Fußgängerzone in der Altstadt für den privaten Autoverkehr zum Anfahren der Restaurants zu öffnen.

„Der Gastronomie hilft eine rasche Überweisung der zugesicherten staatlichen Hilfen  und eine klare Öffnungsperspektive. Hierfür sollte sich die SPD einmal bei ihren Parteifreunden Scholz und Weil einsetzen.  Viele Betriebe haben letztes Jahr unter eigenen finanziellen Aufwendungen gute Hygienekonzepte entwickelt und sind jetzt in ihrer Existenz bedroht. Sie vermissen zu Recht eine Perspektive wie  die Frisöre und aktuell die Gartencenter“,so J. Schrader und B.Zobel.

Der Abhol- und Lieferservice rechne sich nach Zobels Angaben für viele Betriebe nicht. „Zahlreiche gastronomische Betriebe in der Innenstadt und in den Stadtteilen, die durchaus auch heute mit dem Auto zu erreichen sind, sind komplett  geschlossen“, so die beiden Grünen abschließend. Die Forderung nach einer klaren Öffnungsperspektive statt  bloßem Auf-Sicht-Fahren  gelte zudem  für den gesamten Einzelhandel.

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