CBD gegen Schmerzen – wie hilft es und was ist die beste Methode?

CBD gegen Schmerzen – wie hilft es und was ist die beste Methode?

19. Februar 2021 Aus Von Celler Presse

DEUTSCHLAND. Seit einiger Zeit wird CBD als Behandlung von Schmerzen, besonders Schmerzen chronischer Art, erwähnt und verbreitet. Doch ist das nicht dasselbe, wie Cannabis? Macht das nicht high und süchtig? 

So einfach ist es nicht, denn Hanf, die Pflanze woher das CBD stammt, wird schon seit Urzeiten als Heilpflanze verwendet. Lagen unsere Vorfahren einfach falsch oder ist an der Sache mehr dran, als wir glauben? 

Was ist CBD eigentlich?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol, einer der vielen Wirkstoffe, die in einer Hanfpflanze vorkommen. THC ist der berüchtigte Wirkstoff, der einen Rausch verursacht und verboten ist. Kommen diese also von der gleichen Pflanze? Nein. Es gibt viele verschiedene Sorten Hanf, genauso wie es viele verschiedene Apfelsorten gibt. Es kommt also auf die Pflanzenzüchtung an. Manche sind eben darauf gezüchtet worden, CBD herzustellen und diese Pflanzen haben nur einen minimalen Anteil an THC und verursachen deshalb kein High. 

Aus diesem Grund macht CBD auch nicht süchtig – der Nutzer von CBD wird seinen Wirkstoff auch für längere Zeiten einnehmen können, ohne Gesundheitsrisiken oder Suchtrisiken einzugehen. Dies wurde in einer Untersuchung der Weltgesundheitsorganisation bestätigt. 

Der Einsatz von CBD gegen Schmerzen

CBD wird schon sehr lange in der Naturheilkunde verwendet und zeigt gute Wirkungen gegen Schmerzen. Es hilft vor allem bei der Behandlung von krampfartigen Schmerzen und Schmerzen, die von Entzündungen verursacht werden. Beide Schmerzen werden an der Wurzel bekämpft, da CBD entzündungshemmend wirkt und entspannt, womit auch Krämpfe gelöst werden. Besonders bei Patienten die unter Multipler Sklerose leiden und mit Krämpfen zu tun haben, hat sich CBD als hervorragendes Mittel herauskristallisiert. 

Wie oben schon erwähnt, gibt es bei CBD keine Gesundheitsrisiken – es können zwar einige Nebenwirkungen auftreten, wie beispielsweise Müdigkeit oder Appetitlosigkeit. Wer diese allerdings mit dem Beipackzettel herkömmlicher Schmerzmittel vergleicht, wird auflachen. Selbst harmlose rezeptfreie Schmerztabletten haben bereits schlimmere Nebenwirkungen auf ihrer Liste stehen. 

Andere Wirkungen des CBD sind die Linderung von Angstzuständen und die Beruhigung. Es kann daher also auch gegen Schlaflosigkeit helfen. 

Einnahmemethoden

Alle Einnahmemethoden sind in verschiedenen Konzentrationen verfügbar, so wie Medikamente mit verschiedenen Wirkstoffmengen erhältlich sind. Vor dem Kauf sollte also unbedingt das Etikett genau gelesen werden. Anfangs ist es am besten, mit einer eher niedrigen Menge zu beginnen und sich notfalls von dort aus nach oben vorzuarbeiten. 

CBD kann oral über Kapseln eingenommen werden. Diese Methode eignet sich hervorragend für Personen mit Ganzkörperschmerzen und/oder Krämpfen. 

Eine andere Methode ist die Auftragung auf die Haut. CBD Kosmetik aus Bio-Industriehanf ist im Gegensatz zu Pasten nicht schmierig und zieht direkt in die Haut ein, ohne Rückstände zu hinterlassen. Damit kann man sehr gut lokalisierte Schmerzen behandeln, die nur in einem Gelenk oder auf einer bestimmten Körperstelle auftreten. Für CBD-Kosmetik gilt das gleiche wie für die orale Einnahme: nur äußerst geringe Nebenwirkungen, die im Gegensatz zu denen von herkömmlichen Schmerzgels völlig harmlos ausfallen. 

Im Übrigen hilft eine CBD-Salbe auch der Haut, indem sie ihr Gleichgewicht wiederherstellt und unterstützt. So bietet es eine Linderung gegen unangenehme Rötungen und Reizungen, wie beispielsweise spröder Haut im Winter. Ein nützliches Mittel für viele Zwecke. 





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