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Der Wald als Klimaschützer soll finanziell honoriert werden

wood light nature sunny

Landkreis CELLE. „Gute Nachrichten für den Wald und die Waldbesitzer“, so kommentiert der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Celle-Uelzen, Henning Otte, MdB, die Ergebnisse des nationalen Waldgipfels. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner stellte auf Treffen ein zweistufiges Modell zur Honorierung der Klimaschutzleistung der Wälder vor. „Ziel ist es, den Wald in Deutschland resistenter zu machen, damit wir mehr CO 2 binden und durch mehr Holz mehr Sauerstoff und Holzproduktion haben werden.“

Dabei soll in Stufe 1 ein Sockelbetrag an die Waldbesitzer gezahlt werden, mit dem der Erhalt, die Entwicklung und die Bewirtschaftung besonders klimaresilienter Wälder honoriert wird. Voraussetzung soll die Vorlage einer Nachhaltigkeitszertifizierung sein. Die Höhe und die Staffelung dieses Sockelbetrages werden wissenschaftlich hergeleitet (nach Art und Zustand des Waldes). In Stufe 2 ist geplant, Waldbesitzer, die durch weitere Maßnahmen die CO2-Speicherleistung des Waldes erhöhen oder sicherstellen, dass ihr geerntetes Holz in langlebigen Holzprodukten verwendet wird, einen Aufschlag zu zahlen. So trägt insbesondere das Bauen mit Holz zum Klimaschutz bei. Die Erhöhung der CO2-Bindungsleistung soll durch entsprechende Zertifikate nachgewiesen werden.

Geplant ist, dass die Vergütung über mehrere Jahre erfolgt. In dieser Zeit soll es Überprüfungen geben, ob die Voraussetzungen weiter erfüllt werden. Zu dem Modell ist das Bundesministerium derzeit in Abstimmung unter anderem mit der Europäischen Kommission, um beihilferechtliche Fragen zu klären.

„Mit guten Anreizen, werden wir den Wald fördern und das Klima durch die CO2-Speicherfähigkeit von Holz und Holzprodukten schützen“, so Henning Otte abschließend.

PR

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