Donnerstag, 11. Juni 2026

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Zwei Tote nach Schüssen auf Gelände des Amtsgerichts

CELLE. Am Donnerstagvormittag kam es auf dem Gelände des Amtsgerichts in der Mühlenstraße zu einem Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid des Schützen durch eine Schusswaffe. Gegen 10.20 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, es sei zu Schussabgaben gekommen und Personen seien verletzt worden.

Die eintreffenden Polizeibeamten stellten auf dem Gelände des Amtsgerichts zwei tödlich verletzte Personen fest. Bei den Toten handelt es sich um einen 78 Jahre alten Mann und eine 49 Jahre alte Frau. Die bisherigen Ermittlungen haben ergeben, dass der Mann zunächst die Frau mit einer Schusswaffe tötete, bevor er sich selber mit der Waffe erschoss. Die genauen Hintergründe der Tat sind noch unklar. Die Ermittlungen dauern an.

Dazu äußert sich Justizministerin Havliza wie folgt:

„Ich bin erschüttert und tieftraurig über diese schreckliche Tat in Celle. Eine Tat, die vor einem niedersächsischen Gerichtsgebäude verübt wurde. Das Opfer ist jäh aus dem Leben gerissen worden, meine Trauer und meine Anteilnahme gilt deshalb vor allem den Hinterbliebenen. Unsere Opferhilfeeinrichtungen in Niedersachsen stehen natürlich bereit, um die Betroffenen zu unterstützen. In Gedanken bin ich auch bei den Wachtmeisterinnen und Wachtmeistern sowie den übrigen Beschäftigten des Amtsgerichts Celle. Sie mussten diese Tat zum Teil aus nächster Nähe miterleben.“

Staatssekretär Dr. Frank-Thomas Hett war nach der Tat persönlich vor Ort, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Zur Unterstützung der Beschäftigten des Amtsgerichts Celle wurde das Einsatznachsorgeteam des Niedersächsischen Justizvollzuges hinzugezogen.

ots/PR

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