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Friedrich Stubbe: „Rentenkürzung – nicht mit uns!“

NIEDERSACHSEN. Berater der Bundesregierung haben rund drei Monate vor der Bundestagswahl eine Reform zur Rente mit 68 vorgeschlagen. Der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen lehnt diese Anhebung des Renteneintrittsalters vehement ab.

Schon jetzt schaffen es immer mehr Menschen nicht, bis zum regulären Rentenbeginn zu arbeiten. Besonders körperlich und psychisch stark belastende Tätigkeiten und gering Qualifizierte stehen hierbei im Fokus. Das durchschnittliche Eintrittsalter in die Altersrente lag 2018 in Niedersachsen bei 64,1 Jahren. Bei einer Rente mit 67 bedeutet das schon heute eine massive Rentenkürzung für diese Menschen. „Und jetzt soll die Grenze noch weiter nach oben geschraubt werden? Nicht mit uns!“, warnt VdK-Landesverbandsvorsitzender Friedrich Stubbe. „Die Menschen müssen sich auf die gesetzliche Rente als Alterssicherung unbedingt verlassen können. Denn eine zusätzliche private Vorsorge können sich die allermeisten gar nicht leisten.“

Deshalb muss die Rente zukunftssicher gemacht werden, fordert der VdK: mit einem stabilen Rentenniveau von 50 Prozent und in Form einer Erwerbstätigenversicherung, in die alle einbezahlen – Angestellte, Beamte und Politiker. „Wenn die Finanzierung auf eine breite Basis gestellt wird, kann auch endlich die leidige Diskussion um die Anhebung der Regelaltersgrenze beendet werden. Allein dieser Vorschlag ist ein herber Schlag ins Gesicht der vielen hart arbeitenden Menschen im Niedriglohnsektor“, weiß VdK-Chef Stubbe von seinen Mitgliedern.

Mit den dringend notwendigen Verbesserungen beim Thema Rente beschäftigt sich der Sozialverband VdK Niedersachsen-Bremen auch auf seinem 18. Ordentlichen Landesverbandstag am 23. Juni 2021 in Hannover.

Mehr Infos dazu unter www.vdk.de/lvt-nb2021

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