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Altersvorsorge mit Aktienfonds: So funktioniert das

DEUTSCHLAND. Ohne private Vorsorge werden viele Bundesbürger ihren Lebensstandard im Alter nicht halten können. Allein die demografische Entwicklung hin zu einer immer älteren Gesellschaft bringt die gesetzliche Rentenversicherung an den Rand ihrer Möglichkeiten. Wie aber soll man vorsorgen für einen ruhigen Lebensabend ohne Geldsorgen?

tecis-Finanzprofis raten: Vorsorge so früh wie möglich starten

Nach Möglichkeit nicht mit dem klassischen Sparbuch – zumindest darüber sind sich Fachleute weitgehend einig. Die dauerhaften Niedrigzinsen bringen nicht nur so gut wie keinen Ertrag. Verrechnet mit der Inflationsrate sinkt die Kaufkraft des angesparten Guthabens sogar. Experten des Finanzdienstleisters tecis raten deshalb: „Beginnen Sie so früh wie möglich mit der privaten Vorsorge!“ Als eine Möglichkeit nennen die tecis-Finanzprofis Aktien- oder Investmentfonds. Doch wie funktioniert so etwas eigentlich?

Bei der fondsgebundenen Altersvorsorge gibt es mehrere Möglichkeiten der Geldanlage. Die beiden wichtigsten sind Fondssparpläne und fondsgebundene Rentenversicherungen. Bei beiden Modellen zahlen Anleger während der Ansparphase monatliche Beiträge ein und erwerben damit Anteile an einem oder mehreren Fonds – in der Hoffnung, dabei von Kursgewinnen zu profitieren. Am Ende der Laufzeit erhalten sie den angesparten Betrag zuzüglich der erzielten Erträge ausgezahlt. Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung besteht zusätzlich die Möglichkeit, die einmalige Auszahlung durch eine lebenslange Leibrente zu ersetzen.

Langfristige Anleger können Verluste aussitzen

Die Erträge beziehungsweise Kursgewinne sind naturgemäß nicht garantiert. Auch Verluste sind möglich. Aber: Je länger der Anlagezeitraum ist, umso geringer ist dieses Risiko. Zwischenzeitliche „Dellen“ in der Entwicklung können dann ausgesessen werden.

Nehmen wir zum Beispiel den Deutschen Aktienindex (DAX). 1988 ging er mit 1.163 Punkten an den Start. Im April 2021 knackte er erstmals die 15.000-Punkte-Grenze. Das bedeutet einen Anstieg um fast das 13-fache – trotz teils deutlicher Rückschläge wie beispielsweise während der Finanzkrise 2008 oder zuletzt in der Coronapandemie.

Profitiert haben davon alle Anleger, die in einen Fonds investiert haben, der die Entwicklung eines bestimmten Aktienindex abbildet, in diesem Fall des DAX. Solche Fonds nennt man ETFs (Exchange Traded Funds). Wegen der automatisierten Nachbildung eines Index sind sie günstiger als aktiv gemanagte Fonds, bei denen ein Fondsmanager entscheidet, welche Aktien gekauft und verkauft werden. ETFs haben außerdem den Vorteil, dass sich die Geldanlagen sehr breit streuen und Verlustrisiken somit weiter minimieren lassen. So basiert der MSCI World Index auf der Entwicklung von rund 1.600 Unternehmen aus aller Welt und unterschiedlichen Branchen. Der MSCI All Country World bildet gar die Entwicklung der 2.500 größten Unternehmensaktien der Welt ab.

Sparplan oder fondsgebundene Rentenversicherung? Sowohl Fondssparpläne als auch fondsbasierte Rentenversicherungen können als ETF abgeschlossen werden, wobei Sparpläne deutlich günstiger sind. „Das Problem der meisten fondsgebundenen Rentenversicherungen sind die zu hohen Kosten“, kritisieren Experten der Stiftung Warentest. „Sie schmälern die Renditechancen der Angebote erheblich. Es gibt jedoch einzelne gute und günstige Angebote. Die Versicherungslösung hat aber auch Vorteile. Sie bietet zum Beispiel einige steuerliche Vergünstigungen, die einen Teil der Mehrkosten kompensieren können. Im Zweifel kommt es immer auf die individuelle Situation des Anlegers an. Interessenten sollten deshalb auf jeden Fall den Rat von Finanzprofis einholen, bevor wie sich für eine Variante entscheiden.

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